Publikationen

Impulse des
Managerkreises

Unsere Impulse, Empfehlungen, Film- und Audio­beiträge entstehen aus Diskussionen unserer Mitglieder heraus, die einen unter­nehmer­ischen Blick auf die Themen mitbringen.

Mecklenburg-Vorpommern - Pionierland für digitale und grüne Innovationen

 

Prof. Dr. Henning Vöpel zeigt auf, wie Mecklenburg-Vorpommern zum Pionierland für digitale und grüne Innovation werden kann. Vor dem Hintergrund der regionalen Bedingungen wird dargestellt, wie sich durch Standort-marketing und Markenbildung die ländliche Struktur Mecklenburg-Vorpommerns als zentraler Vorteil darstellen kann. Dieses Policy Paper ist auch als Printexemplar erhältlich. Bestellung unter: managerkreis@fes.de

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Sofortprogramm für die Mobilitätswende 

Was in den ersten 100 Tagen zu tun ist

                                                                                                                                                                                                                 

Der Mobilitätswende kommt bei der Bekämpfung des Klimawandels eine Schlüsselfunktion zu. Die Autoren schlagen ein umfassendes Bündel zielgenauer, effizienter, wirtschaftlich und sozial ausgewogener Maßnahmen vor, mit denen eine neue Bundesregierung der Mobilitätswende zum Gelingen verhelfen kann.

Dieses Impulspapier ist auch als Printexemplar erhältlich. Bestellung: managerkreis@fes.de

So gelingt die Digitalisierung der Schulen in Deutschland

 

Der Umgang mit digitalen Medien und Systemen gehört zu den Schlüsselkompetenzen im 21. Jahrhundert. Die Pandemie hat die Defizite im deutschen Schulsystem sichtbar gemacht: Es fehlen Internetanschlüsse, Hard- und  Software, IT-Support, digitale Lehrmaterialien und entsprechend ausgebildete Lehrpersonen. Das Impulspapier benennt fünf Maßnahmen, mit denen die Digitalisierung der Schulen gelingt.

 

Steuer- und haushaltspolitische Impulse für die nächste Legislaturperiode

 

Deutschland ist bislang gut mit der Corona-Krise umgegangen. Um das Investitionsniveau und die Handlungsfähigkeit zu erhalten, müssen nicht nur die öffentlichen Haushalte, sondern auch Unternehmen ihren Beitrag leisten. Dazu gehören die Mindestbesteuerung von Unternehmen auf OECD-Ebene, die Erbschaftssteuer, mehr Steuertransparenz und einiges mehr.

 

 

Moderne Gesundheitsversorgung

Regional. Flexibel. Integriert.

 

Ziel der integrierten Versorgung ist eine interdisziplinäre enge Kooperation unterschiedlicher Leistungserbringer zum Wohle der Patient_innen. Haus- und Fachärzt_innen, Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen, Universitäten, Vereine, Industrie und Wirtschaft arbeiten regional, flexibel und integriert zusammen. Die Qualität und Wirtschaftlichkeit der medizinischen Versorgung verbessert sich.

 

Gemeinwohlorientierten Wandel gestalten: Impulse zur Weichenstellung für einen gerechten Klima- und Umweltschutz

 

Die Energie- und Rohstoffwende braucht eine neue Dynamik. Wie sieht eine zukunftsfähige und gerechte Energie- und Umweltpolitik aus? Die AG Energie und Umwelt des Managerkreises liefert Impulse für eine moderne Industrie- und Wirtschaftspolitik mit Klimaschutz als Ausgangspunkt.

Dieses Impulspapier ist auch als Printexemplar erhältlich. Bestellung: managerkreis@fes.de

Zielkonflikte zwischen Klimaneutralität und Wachstum auflösen: Unternehmerische Perspektiven für ein nachhaltiges Europa

 

Welche Nachhaltigkeitsziele setzen sich Unternehmen? Welche politischen Weichenstellungen sind nötig? Der Managerkreis hat konkrete Handlungsempfehlungen entwickelt und präsentiert die Ergebnisse einer Unternehmensumfrage.

 

 

 

Building cities for people. The role and responsibility of cities in social-ecological transformations

 

Paris and Munich are two examples of cities that are ambitiously pushing ahead socio-ecological transformation. Which goals are the municipalities pursuing and how can the socio-ecological transformation succeed? The policy paper presents possibilities on how to overcome political resistance and how to ensure the participation of citiziens. Cities are built for people.

Sozial-ökologische Transformation für Niedersachsen und Bremen

 

Dr. Arno Brandt diskutiert in seinem Policy Paper u.a. den Ausbau nachhaltiger und urbaner Produktionsverfahren, die Förderung von Infrastruktur und Forschung sowie eine an technologischen Veränderungen orientierte Aus- und Weiterbildungsstrategie für Niedersachsen und Bremen.

Dieses Policy Paper ist auch als Printexemplar erhältlich. Bestellung unter: managerkreis@fes.de

Mehr Fortschritt wagen! Handlungsempfehlungen für Schleswig-Holstein und Hamburg

 

Der Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) Prof. Dr. Henning Vöpel schlägt u.a. vor die Region zur „Gründerhochburg“ und zum „Knotenpunkt im nordeuropäischen Innovationscluster“ zu entwickeln.

Dieses Policy Paper ist auch als Printexemplar erhältlich. Bestellung unter: managerkreis@fes.de

Wirtschaftspolitische Impulse für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen 2035

 

Das Policy Paper aus der Reihe "Created by Germany - Wirtschaftspolitische Impulse für Deutschland 2035" bietet einen Fahrplan für die Zukunftsfähigkeit  der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

 

Dieses Policy Paper ist auch als Printexemplar erhältlich. Bestellung unter: managerkreis@fes.de

Städte für Menschen bauen: Die Rolle und Verantwortung von Städten in der sozial-ökologischen Transformation

 

Was macht eine Stadt lebenswert? Welche Beteiligungsverfahren sind vielversprechend? Das Impulspapier zeigt, welche Möglichkeiten Städte haben, politische Widerstände zu überwinden und die Beteiligung der Bürger_innen sicherzustellen.

 

Dieses Impulspapier ist auch als Printexemplar erhältlich. Bestellung: managerkreis@fes.de

Bürokratieabbau Post-Corona

 

Der Managerkreis Berlin-Brandenburg hat eine Umfrage unter seinen Mitgliedern zum Thema "Bürokratieabbau Post-Corona: Mit smarter Verwaltung klein- und mittelständische Unternehmen fördern" durchgeführt. Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ, geben jedoch konkrete Anregungen zur Digitalisierung von Arbeitsprozessen.

 

Dieses Impulspapier ist auch als Printexemplar erhältlich. Bestellung: managerkreis@fes.de

Fahrplan aus der Krise


Wie der Managerkreis die wirtschaftspolitische Zukunft sieht: Gerechte Lastenverteilung, echter Strukturwandel, ein europäischer Blick

 

Der Impfstoff ist nah, aber nicht das Ende der Pandemie. Was lernen wir aus der Krise? Wie gehen wir mit dem Zielkonflikt aus nachhaltigem Wachstum und Klimaneutralität um, wenn wir unseren Wohlstand bewahren wollen?

Digital, transformativ, innovativ - Agenda für die Zukunftsfähigkeit Bayerns

 

Das neue Policy Paper aus der Reihe "Created by Germany" entwirft eine Agenda für die Zukunftsfähigkeit Bayerns. Die Autor_innen plädieren für eine digitale Bildungsagenda, effizientes Open Government und eine bayerische Innovationspolitik.

 

Dieses Policy Paper ist auch als Printexemplar erhältlich. Bestellung unter: managerkreis@fes.de

Geldwäsche bekämpfen, aber bitte sachgerecht und effizient

 

Wie lässt sich Geldwäsche effizient bekämpfen? Terrorismus und organisierte Kriminalität nutzen Geldwäsche, um aus Straftaten ‚sauberes‘ Geld zu machen. Das Impulspapier der AG Finanzen des Managerkreises diskutiert die Gründe – auch vor dem Hintergrund des Wirecard-Skandals – für die bislang bescheidenen Erfolge bei der Geldwäschebekämpfung und leitet daraus Empfehlungen ab.

Städte für Menschen bauen - Best-Practice-Beispiele aus Deutschland und Europa

 

 

Eine nachhaltige und soziale Stadt bedarf einer integrierten Politik. Wohnen, Mobilität, Arbeiten, soziale Infrastruktur und Freizeit gehören zusammen. Die Lebensqualität der Menschen steht im Vordergrund. Das Impulspapier wurde im Vorfeld des Green Deals Forum erstellt und enthält Best-Practice-Beispiele aus Deutschland und Europa.

Forderungen zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise in Mitteldeutschlad

 

Im aktuellen Positionspapier fordert der Vorstand des Managerkreises Mitteldeutschland der Friedrich-Ebert-Stiftung, die Zeit nach der Corona-Krise für zukunftsgerichtete, konjunkturelle Anreize zu nutzen.

Stark mit Quote - Unternehmenserfolg durch erfolgreiche Frauen im Vorstand

Frauen sind in Vorständen und Aufsichtsräten stark unterrepräsentiert obwohl erwiesen ist, dass diverse Teams den Unternehmenserfolg steigern.  Eine aktuelle Gesetzesvorlage legt eine Mindestbesetzung von Frauen in Vorständen börsennotierter und mitbestimmter Unternehmen fest: Bei mehr als vier Mitgliedern im Vorstand muss im Gremium mindestens eine Frau vertreten sein. Diese Quote wird helfen, mehr Frauen in Führung zu bringen und Unternehmen erfolgreich zu machen.

Kaufprämien für Autos?

Der Managerkreis fordert eine Abwrackprämie für Fahrzeuge bis einschließlich Euro 5. Diese soll nicht an einen Neukauf gebunden sein und keine Kaufanreize für Verbrenner setzen. So wirkt sie sich positiv auf Produktion und Beschäftigung aus und ermöglicht Kund_innen, sich für ihre eigene Mobilitätsform zu entscheiden. Weitere Vorschläge finden Sie im Positionspapier.

Created by Germany - Wirtschaftspolitische Impulse für Deutschland 2035

Mitglieder des Managerkreises haben wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen für Deutschland 2035 entwickelt zu den Themen: Wertschöpfung, Innovation und Know-How / Klima, Energie und Umwelt / Innere und Soziale Sicherheit

Diese Empfehlungen werden vom Managerkreis auf Regional- und Bundesebene weiter diskutiert und vertieft.

 

 

Klima schützen - Mobilität erhalten: Impulse zur Bepreisung von CO2 im Verkehr

CO2-Emissionen des Verkehrs müssen reduziert werden. Der Zugang zu Mobilität soll als Element für soziale Teilhabe, individuelle Freiheit und wirtschaftliches Handeln erhalten werden. Eine CO2-Bepreisung muss so ausgestaltet sein, das sie ökonomische Anreize zu einer technologieoffenen CO2-Reduktion eröffnet. Die Autoren empfehlen, die Berechnung der Energiesteuer auf CO2-Basis umzustellen und den jeweils aktuellen Zertifikatepreis im europäischen Emissionshandel (ETS) auf die Steuer aufzuschlagen.

Vom ESM zum EWF – Klare Regeln bei der Weiterentwicklung vom Krisen- zum Vorsorgemechanismus für eine stabile Euro-Zone

Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) soll zu einem Europäischen Währungsfonds (EWF) weiterentwickelt undt in EU-Gemeinschaftsrecht überführt werden. Durch mehr Kompetenzen und neue Finanzinstrumente kann der ESM/EWF zur finanzpolitischen Stabilität der Euro-Zone beitragen.

Leitbild der zukünftigen Mobilität für die Nutzer

Mobilität beeinflusst stark das tägliche Leben der Menschen. Ohne Mobilität ist eine Teilhabe an der Gesellschaft nicht möglich. Es braucht Lösungen und Angebote, die für die heutige Lebensgestaltung  mit ihren neuen technischen und technologischen Möglichkeiten bestimmt sind. Im  Mittelpunkt  einer zukunftsfähigen Verkehrspolitik müssen die Menschen mit ihren unterschiedlichen Ansprüchen an eine moderne und bezahlbare Mobilität stehen.

Der Ruf „Hartz IV muss weg“ wird zur Nebelkerze, wenn man keine konkrete Alternative benennt. Wer Menschen wirksam helfen will, muss die soziale Grundsicherung an die Herausforderungen der Zukunft anpassen. Die Autoren fordern eine Neuorientierung der Grundsicherung „Hartz IV“. Diese Reformvorschläge sollen die Akzeptanz der Grundsicherung festigen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.

 

 

 

 

 

Digitale Transformation - Eine Aufgabe, an der Finanzdienstleister nicht scheitern dürfen

Die etablierten Finanzdienstleister befinden sich in einer kritischen Übergangsphase. Doch der digitale Aufholprozess ist möglich, denn die Unternehmen können nach wie vor auf eine große Kundenbasis, Kundenvertrauen und das Know-how ihrer Mitarbeiter bauen.

Die sogenannten FinTechs sind entscheidender Treiber bei der Digitalisierung des Finanzsystems. Welche Auswirkungen sie auf die etablierten Marktakteure haben und welcher Regulierungsbedarf besteht, damit befasst sich der vorliegende Beitrag von Karl-Peter Schackmann-Fallis und Mirko Weiß.

Anforderungen an eine Verkehrspolitik im Spannungsfeld zwischen Markt und Staat

Das vorliegende Papier ist ein Impuls zur spezifischen Diskussion um Mobilitätsdienstleistungen im Spannungsfeld zwischen Markt und Staat. Damit findet ein Thema Beachtung, das bislang nicht in ausreichendem Maße im Fokus verkehrspolitischer Debatten stand. Mit dem Papier werden konkrete Vorschläge zur Anpassung und Schärfung der verkehrspolitischen Diskussion eingebracht.

Dieselkrise und Kartellverdacht belasten die deutschen Autoindustrie. Der Verband der Automobilindustrie sollte sich kritisch und unabhängig für faires, wettbewerbsorientiertes und rechtskonformes Verhalten seiner Mitglieder einsetzen. Effektive Compliance und ethisches Führungsverhalten sind Wertschöpfungstreiber für Marktzugang, Wertschätzung, Kundenbegeisterung, Arbeitgeberattraktivität. Auch die Gewerkschaften in den betroffenen Betrieben müssen ihre Rolle neu definieren.

Die Weltwirtschaft befindet sich in einem rasanten Umbruch, der zu mehr Unsicherheit und  Ungleichheit führt. Populismus und Nationalismus  sind auf dem Vormarsch. Länder wie Deutschland, die über keine physischen Rohstoffe verfügen, müssen prüfen, ob ihr Wirtschaftsmodell langfristig trag- und zukunftsfähig ist. Deutschland muss für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunft ein integriertes Politikkonzept entwickeln. Dabei sind zwei wichtige „Megatrends“ zu berücksichtigen: Digitalisierung und Klimawandel.

Eine leistungsfähige Mobilitätsinfrastruktur ist für die Bürger_innen nicht nur Voraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie ist auch zentral für eine nachhaltige Wirtschafts- und Industriepolitik. Um den Standortfaktor "Mobilitätsanbindung" zu erhalten, zu sichern und zu stärken, sind jetzt Anstrengungen nötig. Im Positionspapier finden insbesondere Themen Beachtung, die bislang nicht in ausreichendem Maße im Fokus verkehrspolitischer Debatten standen.

Millionenabfindungen und Boni trotz Milliardenverlusten haben die Debatte über Managergehälter wieder angefacht. Wichtig für eine Volkswirtschaft ist das Vertrauen in ihr wirtschaftliches Ordnungssystem. Dieses Vertrauen wird erschüttert, wenn die Managervergütung nicht an den Unternehmenserfolg gekoppelt ist oder mit der Bereitschaft des Managers verbunden ist, bei Misserfolg auch persönlich Verantwortung zu übernehmen. Notwendig für die Akzeptanz hoher Gesamtvergütungen sind verbindliche Grundsätze und eine Orientierung am tatsächlichen und vor allen Dingen nachhaltigen Unternehmenserfolg

 

Politischer Wille und regulatorische Rahmen sind Treiber für klimafreundlicheres Verhalten von Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei sollte nicht nur einseitig auf Gipfelentscheidungen und weltweite Abkommen geschaut werden. Längst folgen technologischer Fortschritt und durch Innovation erzielte Wettbewerbsvorteile auch einer Eigendynamik. Investitionsverhalten, Finanzierungsmodelle und Finanzprodukte richten sich zunehmend an Nachhaltigkeitsaspekten aus, so die 

Autorinnen Sandra Parthie und Viola Rocher.

Die Digitalisierung der Wirtschaft birgt enorme Chancen. Welche Hebel müssen Unternehmen in Bewegung setzen, um die Unternehmensgeschichte positiv ins neue, digitale Zeitalter fortzuschreiben? Wie können Sie erfolgreich digitale Ideenlabore aufbauen und betreiben? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Autoren.

Der Klimavertrag von Paris hat die Ziele Deutschlands bestätigt. Nicht das "Ob", nur das "Wie" ist offen. Die Autoren zeigen politische Handlungsoptionen auf und warnen, dass Dekarbonisierung nicht zur Deindustrialisierung führen darf.

Die Rentenreformen unter Rot-Grün und der folgenden Großen Koalition in den Jahren 2002 und 2007 haben die Zukunftsfähigkeit der Gesetzlichen Rente gestärkt. Sozialpolitisch motivierte Leistungsausweitungen, wie die Mütterrente und die Rente mit 63 der jetzigen Regierung, werden den künftig bestehenden Konsolidierungsbedarf allerdings weiter vergrößern. Es bedarf einer vorausschauenden Politik, um das Rentensystem dauerhaft zu stabilisieren. Deshalb sind sowohl die umlagefinanzierte als auch die ergänzende kapitalgedeckte Altersvorsorge konsequent weiterzuentwickeln.

Kern sozialdemokratischer Politik ist, einen ordnenden Rahmen für Wachstum zu setzen und dies mit dem Versprechen einer Verteilungsgerechtigkeit zu paaren, um möglichst viele Menschen an dem wirtschaftlich generierten Wohlstand teilhaben zu lassen. Angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen mit ihren oftmals intransparenten Regulierungspolitiken brauchen wir eine Debatte über Bausteine einer Ordnungspolitik für die Ökonomie des 21. Jahrhunderts aus der Perspektive der Sozialen Demokratie. Diese Debatte kann nicht nur die nationalen Gestaltungsmöglichkeiten im Blick haben, sondern muss immer auch europäische und internationale Handlungsräume mitdenken.

Der Ordoliberalismus stellt sich in einem radikalen Sinne gegen jegliche Form von gesellschaftlichen und ökonomischen Privilegien. Nur wo eine "machtfreie" Wirtschaftsordnung realisiert wird, werden Menschen in die Lage versetzt, ihr Leben selbstbestimmt führen zu können. In genau diesem Ausgangspunkt von Ordoliberalismus und Ordnungspolitik liegt der zentrale Grund, warum Kerngedanken des Ordoliberalismus für die Ausgestaltung einer freiheitlichen, emanzipatorischen und zugleich inklusiven, weil nicht auf Privilegien basierenden Wirtschaftsordnung herangezogen werden können.

 

 

Deutschland hat ein leistungsstarkes und anpassungsfähiges Gesundheitssystem, das in der Lage ist, eine große Zahl zusätzlicher Menschen wie alle GKV-Versicherten mit dem medizinisch Notwendigen zu versorgen. Viele Ärzte und Pfleger zeigen bei der Versorgung von Flüchtlingen ein Engagement, das großes Lob verdient. Das Problem liegt in den Abläufen. Leistungsansprüche, Abrechnungsverfahren und Zugangsregeln zu Versorgungsangeboten sind bundesweit und in den Kommunen ebenso uneinheitlich, wie auch die Frage ungeklärt ist, wie langfristig anfallende Zusatzkosten finanziert werden sollen. Verfahren müssen effizient vereinheitlicht werden.

 

Kein anderes Thema hat die politische Debatte der letzten Monate stärker bestimmt als die Flüchtlingsfrage. Große Herausforderungen liegen noch vor uns. Wenn es nicht gelingt, die Flüchtlinge mit Bleibeperspektive schnell und wirksam zu integrieren, wird unsere Gesellschaft Schaden nehmen. Mit den jetzt dringend notwendigen Investitionen in Bildung und Ausbildung, Wohnungsbau und Sozialleistungen sind aber auch enorme Chancen für eine sozial gerechte Modernisierung unserer Gesellschaft verbunden. Investitionen müssen die vorhandenen Strukturprobleme aufgreifen. So werden aus Integrationskosten Investitionen in die soziale Balance und damit in die Zukunft Deutschlands.

Die Digitalisierung verändert die Arbeit. Positiven Wirkungen und Chancen stehen Risiken gegenüber. Die Gestaltung der Digitalen Arbeit bietet den Sozialpartnern die Chance, die industriellen Beziehungen zu modernisieren und bestehende Lücken in der Regulierung der Arbeit gemeinsam zu schließen. Offensichtlich ist zudem, dass die Gestaltung der Arbeit durch bessere Personalarbeit unterstützt werden muss.

Wenngleich der Blick für das "große Ganze" die öffentliche Diskussion bestimmt - die volkswirtschaftlichen, politischen, technischen und ökologischen Aspekte der Energiewende haben auch ganz konkrete regionale und lokale Gesichtspunkte und Auswirkungen. Mit einigen davon hat sich der Managerkreis Mitteldeutschland in einer Reihe von Fachgesprächen befasst. Auf dieser Grundlage ist dieses Impulspapier entstanden.

Europa steht im Zuge der verschiedenen Krisen der vergangenen Jahre am Scheideweg. Insbesondere stellen sich grundsätzliche Fragen zu den jeweiligen Spielräumen europäischer und nationaler Ordnungspolitik und dem verbundenen Wechselspiel zwischen europäischen und nationalen Institutionen. Eine weitere Harmonisierung der Wirtschaftspolitik in Europa ist grundsätzlich zu begrüßen, wenn sie die Chancengleichheit der Unternehmen fördert und einen ordnungspolitischen Rahmen für wirtschaftliches Wachstum schafft. Diese Harmonisierung darf aber nicht die Eigenverantwortung und Flexibilität der Nationalstaaten unterminieren.

Mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Dezember 2014 müssen die Verschonungsregeln bei der Erbschaftsteuer neu geregelt werden. Spätestens bis 30. Juni 2016 muss die Bundesregierung einen Gesetzentwurf vorlegen. Harald Noack und Wolfgang Wiegard schlagen vor, sämtliche Vermögensgegenstände zu erfassen und steuerlich gleichzustellen.

Das deutsche Gesundheitssystem steht vor großen Herausforderungen durch den demografischen Wandel, dem Fehlen von Fachkräften und der Finanzierbarkeit einer gleichwertigen Gesundheitsversorgung in Stadt und Land. Es gilt daher, intelligente digitale Technologien und Anwendungen für das Gesundheitswesen zu nutzen und den Erwartungen der Menschen an eine moderne Infrastruktur gerecht zu werden. Dabei dürfen die Nutzung von Daten und das informelle Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern müssen vielmehr sinnvoll zusammengeführt werden.

Während eine Vielzahl unterschiedlicher (Mega-)Trends das Mobilitätsangebot und seine Nachfrage kontinuierlich verändern, unterstützen neue IT-Applikationen die Nutzung intermodaler Mobilitätsangebote mit ihrer immer neuen Aufteilung und Kombination unterschiedlicher Verkehrsträger. Gleichzeitig liefern diese "Apps" eine Fülle von Nutzerdaten.

Mobilität gehört zu den Grundbedürfnissen der Menschen. Sie ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe und gewährleistet die persönliche, soziale und berufliche Entwicklung jedes Einzelnen. Im Fokus der verkehrspolitischen Arbeit von Bund, Ländern und EU sollte daher weiterhin das Ziel stehen, umweltfreundliche, sichere und bezahlbare Mobilität für alle Bürger_innen anzubieten.

Deutschland spielt global in vielerlei Hinsicht eine besondere Rolle und sollte damit auch Vorbildfunktionen einnehmen, auch in der Umwelt- und Klimapolitik.
An diesem Standort sind aber auch die Interessen von Verbraucher_innen und Unternehmen bedeutsam. Verantwortungsvolle Politik muss verschiedene, gegebenenfalls auch konfligierende Ziele zusammen bringen. Energiepolitik, Klimapolitik und Verbraucherpolitik sind dabei ein magisches Dreieck.

Ein in einem Jahr ausgeglichener Haushalt bedeutet nicht, dass der Haushalt auch langfristig tragfähig ist. Weder die Politik noch die Öffentlichkeit sollten der Versuchung erliegen und glauben, dass bereits alle Hausaufgaben gemacht wären. Das Gegenteil ist der Fall und es wird Aufgabe der Politik sein, sich abzeichnende Zielkonflikte zu lösen. 

Trotz guter Rahmenbedingungen liegt das Gründungsgeschehen in Deutschland weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Die Chancen des digitalen Wandels können aber nur genutzt werden, wenn mehr unternehmerisches Engagement aktiviert wird. Hierzu müssen großangelegte Investitionsprogramme gefahren, Finanzierungsbedingungen verbessert, Märkte geöffnet und die Sozialsysteme durchlässiger werden. Für die Politik muss daher gelten – Mehr Unternehmertum wagen!

Die derzeitige Politik zur Gestaltung der Energiewende ist gekennzeichnet durch widersprüchliche Ziele, unklare Rahmenbedingungen und marktferne Instrumente. Für einen Erfolg der Energiewende ist eine klare Orientierung an den gleichrangigen Zielen Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit notwendig. Das Übermaß von Regulierungseingriffen muss zugunsten marktwirtschaftlicher Prinzipien zurückgedrängt werden.

Mit dem Begriff "Big Data" wird vor allem die massenhafte Sammlung von Daten und Überwachung der Privatsphäre in Verbindung gebracht. Das Sammeln von Informationen zur genaueren Auswertung und Prognose bestimmter Ereignisse ist jedoch keine neuartige Entwicklung. Neu ist lediglich die technische Machbarkeit, mit der riesige Datenmengen in Echtzeit ausgewertet werden können. Dies bietet gerade für Unternehmen Chancen für Effizienzsteigerungen und neue Geschäftsmodelle. Die sinnvolle Auswertung der Daten ist allerdings entscheidend. Die Datenerhebung selbst ist nicht das Problem, es ist die Intransparenz, wer, wo und zu welchem Zweck welche Daten erhebt.

Digitalisierung, Industrie 4.0, demographischer Wandel und andere tiefgreifende Veränderungen stellen Wirtschaft und Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Bisher sind Betriebe und Verwaltungen jedoch nur unzureichend auf den ökonomischen, technischen und sozio-kulturellen Wandel vorbereitet. Insbesondere muss sich der Umgang mit der knappen produktiven Ressource Mensch verändern. Gefordert sind die Akteure vor Ort: kompetente und motivierte Beschäftigte, Führungskräfte, Personalmanager, betriebliche Interessenvertreter und Gewerkschaften. Politische Gestaltung muss hier unterstützen.

Der demografische Wandel erfordert innovative Ansätze in der Gesundheitsversorgung. Anders als neue technische oder pharmazeutische Produkte finden beispielsweise Innovationen von Versorgungsprozessen nur schwer Zugang in die Regelversorgung. Selektivverträge haben als Ansatz zur Förderung von Innovationen und zur Verbesserung der Versorgung aller Versicherten nicht zu den erhofften Erfolgen geführt.  Ziel ist der Zugang zu innovativen Versorgungsangeboten für alle Versicherten. Um dies zu erreichen und einen auf Risikoselektion beruhenden Wettbewerb zu vermeiden, ist eine Überarbeitung bestehender Ansätze nicht ausreichend.

Das Schlagwort "Industrie 4.0" steht derzeit stellvertretend für die umfassende Digitalisierung unserer Wirtschaft und wird als zentraler Innovationsfaktor für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands angesehen. Dieser Blick greift jedoch zu kurz, so Dagmar Bornemann. Zum einen werden lediglich die nächsten Schritte bereits bestehender Automatisierungsprozesse beschrieben. Zum anderen liegen die eigentlichen Herausforderungen in der gesellschaftlichen Einbettung der Digitalisierung und den Diskussionen um den Nutzen von Big Data für unser Gemeinwesen. 

Mit dem Aufruf Europa zu re-industrialisieren reagierte die Europäische Kommission letztes Jahr auf Probleme, die durch die Wirtschaftskrise offensichtlich wurden. In vielen Regionen in Europa fehlt die industrielle Basis.

Die Re-Industrialisierung Europas ist ein entscheidender Baustein für das zukünftige Wachstum in Europa. Um im Zuge der Globalisierung in Zukunft noch eine bedeutende Rolle in der Welt zu spielen, muss die industrielle Wett-

bewerbsfähigkeit Europas erhöht, die Innovationskraft gestärkt und die Öffnung der Volkswirtschaften nach innen wie nach außen entschlossen vorangetrieben werden. Dafür sind vor allem drei Dinge wichtig:

Innovationen, Investitionen und Internationalisierung.

Wirtschaft und Gesellschaft brauchen hoch qualifizierte Fachkräfte. Aber sind die weitere Akademisierung von Ausbildungsgängen und die generelle Ausweitung des Studienangebots wirklich die richtige Antwort? Welche Bedeutung soll zukünftig die duale Ausbildung haben? Wie kann ein unproduktiver Wettbewerb zwischen Hochschulbildung und beruflicher Ausbildung vermieden werden? Wie stellt sich der zukünftige Bildungsbedarf aus Sicht der Unternehmen dar?

Schritte auf dem Weg zur Stabilisierung der Euro-Zone und Europas

 

Die europäische Schuldenkrise bleibt für die Regierungen der EU-Länder, die EU-Kommission und das Europaparlament eines der wichtigsten Aufgabenfelder. Möglich wird eine nachhaltige Lösung aber nur sein, wenn es gelingt eine Vision für Europa zu entwickeln, die von den Bürgern Europas mitgetragen wird. Hier muss die Politik klare Signale setzen.