Arbeitsgruppe
Finanzen
Die Arbeitsgruppe Finanzen steht für eine handlungsfähige Finanz- und Fiskalpolitik in Deutschland und Europa. Im Zentrum stehen die europäische Souveränität – von einem starken Euro und aktiver Finanzdiplomatie bis zu einem integrierten europäischen Kapitalmarkt – sowie die Frage, wie sich Zukunftsinvestitionen und eine tragfähige Staatsfinanzierung, etwa durch eine Reform der Schuldenbremse, miteinander verbinden lassen. Die Gruppe übersetzt komplexe Finanzthemen in konkrete politische Empfehlungen.
Publikationen
Finanzen
Ein starker Euro für die Souveränität Europas
01.06.2025
Florian Witt, Sebastian Camarero Garcia
Ein starker Euro ist entscheidend für die Souveränität Europas, insbesondere nach Trumps Rückkehr in die Weltpolitik. Die AG Finanzen des Managerkreises präsentiert konkrete Vorschläge, wie eine aktive Finanzdiplomatie aussehen kann, um Abhängigkeiten zu reduzieren.
Publikation lesenFinanzen
Ein moderner europäischer Finanzmarkt für ein souveränes Europa
01.12.2024
Sebastian Camarero Garcia, Philipp Plate, Florian Witt
Abhängigkeiten verringern, nicht auf fremde Kapitalplätze angewiesen sein – auch das gehört zu europäischer Souveränität. Wie schafft man gute Bedingungen für Investitionen und mobilisiert privates Kapital? Das Impulspapier der AG Finanzen des Managerkreises präsentiert klare Empfehlungen für einen modernen europäischen Finanzmarkt.
Publikation lesenFinanzen
Die Zeitenwende braucht eine nachhaltige Finanzierung der Staatsausgaben
01.11.2023
Christian Kastrop
Die Schuldenbremse wurde aus guten Gründen eingeführt, um ausufernde Schulden zu verhindern. Aktuell wird sie vor allem als Hemmnis für zukunftsweisende Entscheidungen über den Staatshaushalt wahrgenommen. Warum eine Reform nötig ist, erläutert Dr. Christian Kastrop, Global Solutions Initiative, Staatssekretär a.D., im Impulspapier der AG Finanzen des Managerkreises. Es geht um Transformation und Investitionen, einen privilegierten Zukunftshaushalt und einen möglichen Zukunftsfonds zur Mobilisierung von öffentlichem und privatem Kapital.
Publikation lesenFinanzen
Umwelt & Energie
Welche Potenziale hat das Thema Nachhaltigkeit für Mecklenburg-Vorpommern?: Diskussionsbeitrag im Rahmen des Monitor Deutschland 2035
01.01.2023
Peter Adolphi
Kann Mecklenburg-Vorpommern zum Vorreiter der nachhaltigen Transformation werden? Dieser Beitrag zeigt, wie erneuerbare Energien, regionale Wertschöpfung und innovative Zukunftskonzepte neue Perspektiven für Wirtschaft, Gesellschaft und ländliche Räume eröffnen. Entdecken Sie, welche Chancen sich daraus für das Land ergeben.
Publikation lesenFinanzen
Umwelt & Energie
2T - Tarifvertrag Transformation, sozialpartnerschaftliche und zukunftssichernde Transformation
01.12.2022
Gabriele Schmidt, Beteiligt: Frank Lelke
Transformation im Unternehmen systematisch angehen: Die 'Plattform für Innovation & Transformation' des Managerkreises schlägt dafür einen Tarifvertrag Transformation vor. Die Umstellung von IT-Systemen ist nur der Anfang. Zum strukturierten Vorgehen gehört ein gemeinsames Verständnis der Transformation. Personalentwicklung wird zum wettbewerbsentscheidenden Faktor. Hier finden Sie gebündelt die Gestaltungselemente von Arbeitszeiterfassung bis zur Weiterbildung im Einvernehmen der Sozialpartner.
Publikation lesenFinanzen
Die sozial-ökologische Transformation: Leitlinie einer zukunftsfähigen Innovationspolitik in Baden-Württemberg
01.10.2022
Hagen Krämer, Arno Brandt
Created by Germany: Baden-Württemberg zeigt Spitzenwerte bei zentralen Innovationsindikatoren. Die Stärken liegen in der industriellen Basis, im hohen Innovationsgrad, der hohen Diversität und der engen Verknüpfung zwischen Forschung und Wirtschaft. Gleichzeitig gilt: Transformation ist mehr als Strukturwandel. Zukunftsfähige Innovationspolitik muss eine Richtung haben. Was sind die nächsten Schritte zu einer klimaneutralen und dekarbonisierten Industrie? Grundlage des Policy Papers ist der "Monitor Deutschland 2035" mit aktuellen Wirtschaftsdaten.
Publikation lesenFinanzen
5 Forderungen für die Zukunft unseres Landes : ein Positionspapier des Managerkreises NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung
01.05.2022
Marei John-Ohnesorg
NRW hat gewählt. In den Höhen und Tiefen der Regierungsbildung erinnert der Managerkreis NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung in seinem aktuellen Impulspapier an die drängendsten Aufgaben im Land, denen sich das neu gewählte Parlament und die zukünftige Regierung stellen müssen. Das Papier formuliert fünf Forderungen, um die Zukunftsaufgaben und die anstehende Transformation zu bewältigen: Massive Bildungsinvestitionen, digitale Transformation als Erfolgsfaktor für den Strukturwandel, eine radikale Verkehrswende, ein nachhaltiger Umbau der Energieinfrastruktur und den Staat als zuverlässigen, starken Dienstleister.
Publikation lesenFinanzen
Sustainable Finance: klare Regeln für die Finanzwirtschaft und ein ganzheitlicher politischer Ansatz
01.04.2022
Stefan Marx, Karl-Peter Schackmann-Fallis, Florian Witt
Unternehmen stecken mitten in der Transformation und setzen sich Nachhaltigkeitsziele. Auch Finanzinstitute müssen sich diesem Wandel stellen: Nachhaltigkeit wird ein Aspekt in der Geschäftsausrichtung und Strategie, bei Investitionen und Kreditvergabe. Sustainable Finance ist im Fokus politischen Handelns. Ein Instrument dafür ist die EU-Taxonomie. Das Impulspapier der AG Finanzen des Managerkreises fordert klare Regeln für die Finanzwirtschaft und einen ganzheitlichen politischen Ansatz.
Publikation lesenFinanzen
Nordrhein-Westfalen 2035: Comeback eines Landes im Strukturwandel
01.02.2022
Jörg Lichter
Nach dem Monitor 2035 des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung hat NRW klare Defizite in einigen Aspekten der Bereiche Wertschöpfung, Innovation, Know-how und soziale Sicherheit zu verzeichnen. Doch mit der guten Ausgangslage im Klimasektor und dem technologischen Bereich ist mit der richtigen Strategie bis 2035 das Comeback möglich, wenn jetzt umsichtig die Weichen gestellt werden.
Publikation lesenFinanzen
Kryptos auf dem Siegeszug?: Werden sich Kryptowährungen und -assets in Europa etablieren?
01.12.2021
Karl Heinz Krug, Stefan Marx, Florian WItt
Kryptowerte erfordern wie jede digitale Innovation eine aktive Gestaltung der Rahmenbedingungen. Die EU wird dafür die regulatorischen Standards setzen. Die AG Finanzen des Managerkreises hat Empfehlungen entwickelt, welche Leitprinzipien für Kryptowerte gelten sollten, wie die Risiken beherrscht werden, wie die Besteuerung funktionieren könnte und wann mit dem digitalen Euro zu rechnen ist. Klar ist dabei, dass Währungen Sache der damit beauftragten Zentralbanken sind.
Publikation lesenFinanzen
Mecklenburg-Vorpommern - Pionierland für digitale und grüne Innovationen
01.10.2021
Henning Vöpel
In der Regionalversion aus der Reihe "Created by Germany - Wirtschaftspolitische Impulse für Deutschland 2035" zeigt Autor Prof. Dr. Henning Vöpel auf, wie Mecklenburg-Vorpommern zum Pionierland für digitale und grüne Innovation werden kann. Vor dem Hintergrund der regionalen Bedingungen wird dargestellt, wie sich durch Standortmarketing und Markenbildung die ländliche Struktur Mecklenburg-Vorpommerns als zentraler Vorteil darstellen kann, wenn die dezentrale Vernetzung, eine nachhaltige Wirtschaftsweise und die Chancen von Wissenschaft, Forschung und Entrepreneurship konsequent umgesetzt werden. Das Papier liefert konkrete Vorschläge für wirtschaftspolitische Instrumente zur Gestaltung des Strukturwandels in Mecklenburg-Vorpommern.
Publikation lesenFinanzen
Umwelt & Energie
Zielkonflikte zwischen Klimaneutralität und Wachstum auflösen - Unternehmerische Perspektiven für ein nachhaltiges Europa: Impulspapier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung
01.06.2021
Gerhard Prätorius
Das Impulspapier beleuchtet, wie sich der vermeintliche Zielkonflikt zwischen Klimaneutralität und wirtschaftlichem Wachstum auflösen lässt und zeigt, dass nachhaltige Transformation auch neue Wettbewerbschancen eröffnen kann. Im Mittelpunkt stehen die Rolle von Unternehmen, Politik und Innovationen bei der Gestaltung einer klimaneutralen Wirtschaft sowie konkrete Handlungsempfehlungen für einen erfolgreichen Strukturwandel. Ergänzt wird die Analyse durch eine Unternehmensumfrage, die verdeutlicht, dass viele Betriebe Klimaschutz zunehmend als Wachstumschance verstehen – vorausgesetzt, die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen.
Publikation lesenFinanzen
Umwelt & Energie
Gemeinwohlorientierten Wandel gestalten : Impulse zur Weichenstellung für einen gerechten Klima- und Umweltschutz
01.06.2021
Friedrich-Ebert-Stiftung. Managerkreis
Die Energie- und Rohstoffwende braucht eine neue Dynamik. Wie sieht eine zukunftsfähige und gerechte Energie- und Umweltpolitik aus? Die AG Energie und Umwelt des Managerkreises liefert Impulse für eine moderne Industrie- und Wirtschaftspolitik mit Klimaschutz als Ausgangspunkt.
Publikation lesenFinanzen
Steuer- und haushaltspolitische Impulse für die nächste Legislaturperiode: ein Impulspapier der AG Finanzen des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung
01.06.2021
Karl Heinz Kug, Volker Halsch
Deutschland ist bislang gut mit der Corona-Krise umgegangen. Um das Investitionsniveau und die Handlungsfähigkeit zu erhalten, müssen nicht nur die öffentlichen Haushalte, sondern auch Unternehmen ihren Beitrag leisten. Dazu gehören die Mindestbesteuerung von Unternehmen auf OECD-Ebene, die Erbschaftssteuer, mehr Steuertransparenz und einiges mehr. Das Impulspapier der AG Finanzen des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung gibt steuer- und haushaltspolitische Impulse für die nächste Legislaturperiode
Publikation lesenFinanzen
Building cities for people: the role and responsibility of cities in social-ecological transformations : policy paper of Managerkreis of Friedrich-Ebert-Stiftung and the Department for Economic and Social Policy
01.01.2021
Elena Müller
Paris and Munich are two examples of cities that are ambitiously pushing ahead socio-ecological transformation. Which goals are the municipalities pursuing and how can the socio-ecological transformation succeed? The policy paper presents possibilities on how to overcome political resistance and how to ensure the participation of citiziens. Cities are built for people. Two surveys highlight what makes a city worth living in and which participation processes are promising.
Publikation lesenFinanzen
Bürokratieabbau Post-Corona
01.12.2020
Elena Müller
Die Corona-Pandemie hat die Schwächen der öffentlichen Verwaltung, insbesondere bei der Digitalisierung und im Bürokratieabbau, deutlich sichtbar gemacht. Eine Umfrage unter Mitgliedern des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt, dass Unternehmen vor allem schnellere digitale Verwaltungsprozesse, weniger bürokratischen Aufwand und eine stärkere Einbindung in Modernisierungsprozesse fordern. Der Artikel fasst die zentralen Ergebnisse der Befragung zusammen und leitet daraus Handlungsempfehlungen für eine effizientere und wirtschaftsfreundlichere Verwaltung ab.
Publikation lesenFinanzen
Städte für Menschen bauen: die Rolle und Verantwortung von Städten in der sozial-ökologischen Transformation
01.12.2020
Elena Müller
Paris und München sind zwei Beispiele für Städte, die den sozial-ökologischen Umbau ambitioniert vorantreiben. Welche Ziele verfolgen die Kommunen und wie kann die sozial-ökologische Transformation vor Ort gelingen? Das Impulspapier zeigt, welche Möglichkeiten es gibt, politische Widerstände zu überwinden und die Beteiligung der Bürger_innen sicher zu stellen. Städte werden für Menschen gebaut. Zwei Umfragen stellen heraus, was eine Stadt lebenswert macht und welche Beteiligungsverfahren vielversprechend sind.
Publikation lesenFinanzen
Sozial-ökologische Transformation: wirtschaftspolitische Impulse für Niedersachsen/Bremen
01.12.2020
Arno Brandt
Die Regionalversion für Niedersachsen/Bremen aus der Reihe "Created by Germany - Wirtschaftspolitische Impulse für Deutschland 2035" liefert Anregungen zur Gestaltung der sozial-ökologischen Transformation. Vor dem Hintergrund der regionalen Gegebenheiten diskutiert Dr. Arno Brandt umfangreiche wirtschaftliche und soziale Anknüpfungspunkte zur Stärkung der gesamtwirtschaftlichen Resilienz, u.a. durch den Ausbau nachhaltiger und urbaner Produktionsverfahren, Förderung von Infrastruktur und Forschung sowie eine an technologischen Veränderungen orientierte Aus- und Weiterbildungsstrategie.
Publikation lesenFinanzen
Fahrplan aus der Krise: wie der Managerkreis, die wirtschaftspolitische Zukunft sieht: gerechte Lastenverteilung, echter Strukturwandel, ein europäischer Blick
01.11.2020
Friedrich-Ebert-Stiftung. Managerkreis
Die Corona-Pandemie hat nicht nur die Wirtschaft vor große Herausforderungen gestellt, sondern auch den Bedarf an langfristigen Reformen deutlich gemacht. Das Positionspapier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung skizziert einen Fahrplan für den wirtschaftlichen Neustart und fordert Investitionen in Digitalisierung, Klimaschutz, Bildung sowie eine gerechte Lastenverteilung. Im Mittelpunkt steht das Ziel, Deutschland und Europa krisenfester, innovativer und nachhaltig wettbewerbsfähig aufzustellen.
Publikation lesenDigitales
Finanzen
Digital, transformativ, innovativ - Agenda für die Zukunftsfähigkeit Bayerns
01.11.2020
Werner Widuckel, Doris Aschenbrenner
Das neue Policy Paper aus der Reihe "Created by Germany - Wirtschaftspolitische Impulse für Deutschland 2035" entwirft eine Agenda für die Zukunftsfähigkeit Bayerns. Prof. Dr. Doris Aschenbrenner und Prof. Dr. Werner Widuckel plädieren für eine digitale Bildungsagenda, effizientes Open Government und eine bayerische Innovationspolitik.
Publikation lesenFinanzen
Mehr Fortschritt wagen!: Handlungsempfehlungen für die wirtschaftliche Transformation Schleswig-Holsteins und Hamburgs in Zeiten der Pandemie und des Strukturwandels
01.11.2020
Henning Vöpel
Das Policy Paper aus der Reihe "Created by Germany - Wirtschaftspolitische Impulse für Deutschland 2035" fordert "Mehr Fortschritt wagen!" für Schleswig-Holstein und Hamburg. Prof. Dr. Henning Vöpel schlägt eine umfangreiche Agenda vor: Eine neue Strukturpolitik mit Konzentration auf Zukunftssektoren, mehr wirtschaftsnahe Forschung an den Hochschulen, Ausbau von (dualer) Weiterbildung und Qualifizierung, Reformen des Bildungssystem, die Region zur "Gründerhochburg" und zum "Knotenpunkt im nordeuropäischen Innovationscluster" entwickeln, sowie "Mobilfunk bis zur letzten Milchkanne".
Publikation lesenFinanzen
Städte für Menschen bauen - Best-Practice-Beispiele aus Deutschland und Europa: ein Impulspapier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik
01.10.2020
Elena Mller
Eine nachhaltige und soziale Stadt bedarf einer integrierten Politik. Wohnen, Mobilität, Arbeiten, soziale Infrastruktur und Freizeit gehören zusammen. Die Lebensqualität der Menschen steht im Vordergrund. Das Impulspapier wurde im Vorfeld des Green Deals Forum erstellt und enthält Best-Practice-Beispiele aus Deutschland und Europa. Neben der Leipzig Charta werden digitale Plattformen vorgestellt, Viertel mit Leuchtturm-Charakter sowie Beispiele für aktive Kommunalpolitik und erfolgreiche Bürgerbeteiligung.
Publikation lesenFinanzen
Geldwäsche bekämpfen, aber bitte sachgerecht und effizient
01.10.2020
Harald Noack, Indranil Ganguli
Wie lässt sich Geldwäsche effizient bekämpfen? Terrorismus und organisierte Kriminalität nutzen Geldwäsche, um aus Straftaten 'sauberes' Geld zu machen. Bisher ist das Verhältnis zwischen Verdachtsanzeigen und tatsächlichen Verurteilungen unbefriedigend. Das Impulspapier der AG Finanzen des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung diskutiert die Gründe - auch vor dem Hintergrund des Wirecard-Skandals - für die bislang bescheidenen Erfolge und leitet daraus Empfehlungen ab. Ziel ist die Weitergabe begründeter Verdachtsfälle statt massenhafter Meldung von Indizien. Auch FinTechs sollten adäquat einbezogen werden.
Publikation lesenFinanzen
Wirtschaftspolitische Impulse für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen 2035 : = Joachim Ragnitz ; Herausgeber : Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung
01.10.2020
Joachim Ragnitz
Das Policy Paper aus der Reihe "Created by Germany - Wirtschaftspolitische Impulse für Deutschland 2035" bietet einen Fahrplan für die Zukunftsfähigkeit der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Prof. Dr. Joachim Ragnitz plädiert für mehr öffentliche Infrastrukturinvestitionen und Ausgaben für Forschung und Entwicklung, bessere Förderung technologieorientierter Unternehmensgründungen, Digitalisierung der Bildung und Ausbau der beruflichen Weiterbildung.
Publikation lesenLadies First
Finanzen
Stark mit Quote - Unternehmenserfolg durch erfolgreiche Frauen im Vorstand: ein Positionspapier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung
01.06.2020
Beate Kummer, Katrin Rohmann, Petra Rossbrey
Frauen sind in Vorständen und Aufsichtsräten weiterhin stark unterrepräsentiert. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass nur verbindliche Regelungen deutliche Verbesserungen erwarten lassen. Eine aktuelle Gesetzesvorlage legt eine Mindestbesetzung von Frauen in Vorständen börsennotierter und mitbestimmter Unternehmen fest: Bei mehr als vier Mitgliedern im Vorstand muss im Gremium mindestens eine Frau vertreten sein. Diese Quote wird helfen, das gesamte Potenzial unserer Führungskräfte zum Erfolg der Unternehmen zu nutzen. Diverse Teams steigern den Unternehmenserfolg. Fortschritt wird es hier nur mit klaren Vorgaben geben.
Publikation lesenFinanzen
Kaufprämien für Autos?: ein Positionspapier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung
01.06.2020
Michael Clausecker, Stefan Heimlich
Der Managerkreis fordert eine Abwrackprämie für Fahrzeuge bis einschließlich Euro 5. Diese soll nicht an einen Neukauf gebunden sein und keine Kaufanreize für Verbrenner setzen. So wirkt sie sich positiv auf Produktion und Beschäftigung aus und ermöglicht Kund_innen, sich für ihre eigene Mobilitätsform zu entscheiden. Weitere Vorschläge finden Sie im Positionspapier.
Publikation lesenFinanzen
Forderungen zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise: ein Positionspapier des Managerkreises Mitteldeutschland der Friedrich-Ebert-Stiftung
01.01.2020
Friedrich-Ebert-Stiftung. Managerkreis
Im aktuellen Positionspapier fordert der Vorstand des Managerkreises Mitteldeutschland der Friedrich-Ebert-Stiftung, die Zeit nach der Corona-Krise für zukunftsgerichtete, konjunkturelle Anreize zu nutzen. Aus mitteldeutscher Perspektive gehören dazu sechs Aspekte: CO2-Emissionen reduzieren, Verwaltung modernisieren, gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern, Kohleausstieg vorantreiben, regionale Wirtschaftskreisläufe stärken und über die Gesundheitswirtschaft diskutieren. Mitteldeutschland kann dabei als Modellregion fungieren, da es bereits in Gegenwart und Vergangenheit ein hohes Maß an Anpassungs- und Innovationsfähigkeit bewiesen hat.
Publikation lesenFinanzen
Umwelt & Energie
Verkehr & Mobilität
Klima schützen - Mobilität erhalten : Impulse zur Bepreisung von C02 im Verkehr
01.09.2019
Michael Clausecker, Enno Harks, Gerhard Prätoruis, Bernd Törkel
Die CO2-Emissionen des Verkehrs müssen signifikant reduziert werden. Zugleich sollte der Zugang zu Mobilität als wesentliches Element für soziale Teilhabe, individuelle Freiheit und wirtschaftliches Handeln erhalten werden. Um beide Ziele zu erreichen, sollte eine CO2-Bepreisung so ausgestaltet sein, das sie ökonomische Anreize zu einer technologieoffenen CO2-Reduktion eröffnet. Daher empfehlen die Autoren, die Berechnung der Energiesteuer auf CO2-Basis umzustellen und den jeweils aktuellen Zertifikatepreis im europäischen Emissionshandel (ETS) auf die Steuer aufzuschlagen.
Publikation lesenFinanzen
Vom ESM zum EWF : klare Regeln bei der Weiterentwicklung vom Krisen- zum Verorgungsmechanismus für eine stabile Euro-Zone
01.04.2019
Harald Noack
Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) soll künftig zu einem Europäischen Währungsfonds (EWF) weiterentwickelt und damit in EU-Gemeinschaftsrecht überführt werden. Durch mehr Kompetenzen und neue Finanzinstrumente kann der ESM/EWF zur finanzpolitischen Stabilität der Euro-Zone beitragen. Gleichzeitig gilt: Voraussetzung für Solidarität ist das Streben nach Solidität. Daher müssen die von der EU-Kommission angestrebten Maßnahmen wie die Letztsicherung für den Bankenabwicklungsfonds (Single Resolution Fund, SRF) sowie die Gewährung einer vorsorglichen Kreditlinie für Mitgliedstaaten an klare Regeln gebunden sein: Altlasten in Bankbilanzen müssen auf ein verträgliches Maß reduziert und Gläubiger überschuldeter Staaten in Zukunft an Restrukturierungen beteiligt werden.
Publikation lesenFinanzen
Menschen fördern - Hartz IV reformieren: Lösungsvorschläge für eine bessere Grundsicherung in Deutschland
01.02.2019
Heinrich Alt, Horst Föhr, Jürgen Niemann, Petra Rssbrey, Heinrich Tiemann
Der Schlachtruf - Hartz IV muss weg - wird zur Nebelkerze, wenn man keine konkrete Alternative benennt. Wer Menschen wirksam helfen will, muss die soziale Grundsicherung an die Herausforderungen der Zukunft anpassen. Die Autoren fordern daher eine Neuorientierung der Grundsicherung 'Hartz IV'. Die konkreten Reformvorschläge sollen die gesellschaftliche Akzeptanz der Grundsicherung festigen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Angesichts der schnell voranschreitenden Digitalisierung von Arbeit, Wirtschaft und Gesellschaft ist dies eine dringend notwendige Aufgabe.
Publikation lesenFinanzen
Digitale Transformation - eine Aufgabe, an der Finanzdienstleister nicht scheitern dürfen : die Wertschöpfungskette von Finanzdienstleistern kann weitgehend digitalisiert und in andere Dienstleistungen integriert werden
01.01.2019
Sebastian Steger
Die etablierten Finanzdienstleister befinden sich in einer kritischen Übergangsphase. Doch der digitale Aufholprozess ist möglich, denn die Unternehmen können nach wie vor auf eine große Kundenbasis, Kundenvertrauen und das Know-how ihrer Mitarbeiter bauen.
Publikation lesenFinanzen
Created by Germany: wirtschaftspolitische Impulse für Deutschland 2035 - innovativ, digital, nachhaltig, sicher
01.01.2019
Friedrich-Ebert-Stiftung. Managerkreis
In einer Reihe von Workshops haben die Mitglieder des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen für das Zukunftsszenario Created by Germany entwickelt. Auf einer Konferenz in Berlin am 04. Dezember 2019 wurden diese der Öffentlichkeit vorgestellt und mit Expert_innen diskutiert. Diese Empfehlungen sollen als inhaltliche Grundlage für die zukünftige Arbeit des Managerkreises dienen und in den Regionalgruppen sowie den thematischen Arbeitsgruppen weiterentwickelt werden.
Publikation lesenFinanzen
FinTechs - Marktwirkungen und Regulierungsbedarf
01.12.2018
Karl-Peter Schackmann-Fallis, Mirko Weiß
Die sogenannten FinTechs sind entscheidender Treiber bei der Digitalisierung des Finanzsystems. Welche Auswirkungen sie auf die etablierten Marktakteure haben und welcher Regulierungsbedarf besteht, damit befasst sich der vorliegende Beitrag.
Publikation lesenFinanzen
Mitteldeutschland im Fokus: wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
01.09.2017
Helmut Herdt, Uwe Hirschfeld, Lars Schirmer, Kay Senius, Holger Tschense
Die vorliegende Publikation setzt sich mit ausgewählten wirtschaftspolitischen Handlungsfeldern der nächsten Jahre aus spezifisch mitteldeutscher Perspektive auseinander. Sie formuliert Erwartungen an die Bundes- und Landespolitik und macht mit klar umrissenen wirtschaftspolitischen Impulsen deutlich, welche enorme Bedeutung ordnungs- und wirtschaftspolitisches Handeln für die Zukunft Mitteldeutschlands besitzt.
Publikation lesenFinanzen
Das Compliance-Desaster der Autoindustrie: Akzeptanz- und Vertrauenskrise der Sozialen Marktwirtschaft
01.08.2017
Reinhold Kopp, Harald Noack
Dieselkrise und Kartellverdacht lassen einen nachlässigen Umgang der führenden Unternehmen der deutschen Automobilindustrie mit dem ethischen Führungsverhalten und der Compliance-Verantwortung vermuten. Die Verteidigungslinie des Verbandes der Automobilindustrie unterschätzt die Reaktionen von Zivilgesellschaft und Politik. Verbände sollten sich kritisch und unabhängig für faires, wettbewerbsorientiertes und rechtskonformes Verhalten ihrer Mitglieder einsetzen. Effektive Compliance ist ein Wertschöpfungstreiber für Marktzugang, Wertschätzung, Kundenbegeisterung, Arbeitgeberattraktivität. Auch die Gewerkschaften müssen ihre Rolle neu definieren.
Publikation lesenFinanzen
Produktivität, Gerechtigkeit und Teilhabe: Wirtschaftspolitik im Zeichen von Globalisierung, Klimawandel und digitaler Revolution
01.07.2017
Christian Kastrop
Die Weltwirtschaft befindet sich in einem rasanten Umbruch, der zu mehr Unsicherheit und Ungleichheit führt. Populismus und Nationalismus sind auf dem Vormarsch. Länder wie Deutschland, die über keine physischen Rohstoffe verfügen, müssen prüfen, ob ihr Wirtschaftsmodell langfristig trag- und zukunftsfähig ist. Deutschland muss für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunft ein integriertes Politikkonzept entwickeln. Dabei sind zwei wichtige 'Megatrends' zu berücksichtigen: Digitalisierung und Klimawandel.
Publikation lesenFinanzen
Reform of the VAT system in the European Union: safeguarding tax revenues - reducing administration - strengthening the single market
01.07.2017
Paul P. Maeser, Volker Halsch
The European UnionŽs value added system is in need of reform. One of the main reasons for this is the explosive growth in e-commerce. In the trade of goods and services this has boosted the importance of cross-border deliveries. Companies, in turn, are confronted by up to 28 sometimes very different VAT systems. On top of that, financial administrations throughout Europe are complaining of considerable losses in tax revenues. The tax system therefore needs a fundamental overhaul.
Publikation lesenFinanzen
Die Reform des Mehrwertssteuersystems in der Europäischen Union: Steueraufkommen sichern - Administration reduzieren - Binnenmarkt stärken
01.06.2017
Paul P. Maeser, Volker Halsch
Das Umsatzsteuersystem in der Europäischen Union ist reformbedürftig. Die rasante Zunahme des e-Commerce erhöht den Druck. Steuerausfälle für die Mitgliedsstaaten und zunehmende Komplexität für steuerpflichtige Unternehmen sind die Folgen. Verschiedene Reformpläne werden seit einiger Zeit diskutiert. Im vorliegenden Papier geben Paul P. Maeser und Volker Halsch einen Überblick über den aktuellen Stand der Diskussion.
Publikation lesenFinanzen
Grundsätze für eine nachhaltige und zukunftsgerichtete Vorstandsvergütung
01.03.2017
Christoph Dänzer Vanotti, Horst Föhr, Heiko Geue
Millionenabfindungen und Boni trotz Milliardenverlusten haben die Debatte über Managergehälter wieder angefacht. Wichtig für eine Volkswirtschaft ist das Vertrauen in ihr wirtschaftliches Ordnungssystem. Dieses Vertrauen wird erschüttert, wenn die Managervergütung nicht an den Unternehmenserfolg gekoppelt ist oder mit der Bereitschaft des Managers verbunden ist, bei Misserfolg auch persönlich Verantwortung zu übernehmen. Notwendig für die Akzeptanz hoher Gesamtvergütungen sind verbindliche Grundsätze und eine Orientierung am tatsächlichen und vor allen Dingen nachhaltigen Unternehmenserfolg.
Publikation lesenFinanzen
US-Großbanken nach der Finanzkrise: Erfolg von gutem Management oder Ergebnis von Politik?
01.01.2017
Harald Noack, Dirk Cupei
Ein Jahrzehnt nach Ausbruch der Finanzkrise ist am US-amerikanischen Finanzmarkt offenbar Normalität eingekehrt. Die Großbanken dort verdienen wieder Geld. Die bedeutenderen Geldhäuser in Europa dagegen scheinen die Krise weniger erfolgreich bewältigt zu haben. Eine schwächere Ertragslage, die Suche nach einem nachhaltigen Geschäftsmodell und vergleichsweise hohe Anteile an notleidenden Krediten belasten immer noch Banken in mehreren europäischen Ländern. Die unterschiedliche Entwicklung der Banken diesseits und jenseits des Atlantiks analysieren die Autoren in dem vorliegenden Papier.
Publikation lesenFinanzen
Umwelt & Energie
Klimapolitik nach COP21: Dreiklang von Politik, Technologie und Finanzierung
01.11.2016
Sandra Parthie, Viola Rocher
Politischer Wille und der entsprechende regulatorische Rahmen sind wesentliche Treiber für klimafreundlicheres Verhalten von Wirtschaft und Gesellschaft. Trotz ihrer unbestrittenen Notwendigkeit sollte dabei aber nicht nur einseitig auf richtungsweisende Gipfelentscheidungen und weltweite Abkommen geschaut werden. Längst folgen technologischer Fortschritt und durch Innovation erzielte Wettbewerbsvorteile auch einer Eigendynamik. Außerdem richten sich Investitionsverhalten, Finanzierungsmodelle und Finanzprodukte zunehmend an Nachhaltigkeitsaspekten aus. Durch sektorübergreifende Zusammenarbeit und Standardisierung können diese Entwicklungen wirkungsvoll unterstützt werden.
Publikation lesenFinanzen
Reform der Alterssicherung: langfristig denken und handeln - berechenbar bleiben - zielgenau fördern
01.09.2016
Volker Halsch
Die Rentenreformen unter Rot-Grün und der folgenden Großen Koalition in den Jahren 2002 und 2007 haben die Zukunftsfähigkeit der Gesetzlichen Rente gestärkt. Die sozialpolitisch motivierten Leistungsausweitungen (Mütterrente, Rente mit 63) der jetzigen Regierung werden den künftig bestehenden Konsolidierungsbedarf weiter vergrößern. Es bedarf einer vorausschauenden Politik, um das Rentensystem dauerhaft zu stabilisieren. Deshalb sind sowohl die umlagefinanzierte als auch die ergänzende kapitalgedeckte Altersvorsorge konsequent weiterzuentwickeln.
Publikation lesenFinanzen
Freiheit, Gleichheit, Inklusivität: der Ordolibreralismus als Ausgangspunkt einer Neuen Sozialen Ordnungspolitik
01.06.2016
Jakob Friedrich Scherer
Der Ordoliberalismus stellt sich in einem radikalen Sinne gegen jegliche Form von gesellschaftlichen und ökonomischen Privilegien. Nur dort, wo eine `'machtfreie' Wirtschaftsordnung realisiert werde, werden Menschen ihm zufolge in die Lage dazu versetzt, ihr Leben selbstbestimmt führen zu können. In genau diesem Ausgangspunkt von Ordoliberalismus und Ordnungspolitik liegt der zentrale Grund, warum Kerngedanken des Ordoliberalismus für die Ausgestaltung einer freiheitlichen, emanzipatorischen und zugleich inklusiven, weil nicht auf Privilegien basierenden Wirtschaftsordnung herangezogen werden können.
Publikation lesenFinanzen
Bausteine für eine Neue Soziale Ordnungspolitik
01.06.2016
Daniel Sahl, Philip Schunke
Kern sozialdemokratischer Politik ist, einen ordnenden Rahmen für Wachstum zu setzen und dies mit dem Versprechen einer Verteilungsgerechtigkeit zu paaren, um möglichst viele Menschen an dem wirtschaftlich generierten Wohlstand teilhaben zu lassen. Angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen mit ihren oftmals intransparenten Regulierungspolitiken brauchen wir eine Debatte über Bausteine einer Ordnungspolitik für die Ökonomie des 21. Jahrhunderts aus der Perspektive der Sozialen Demokratie. Diese Debatte kann nicht nur die nationalen Gestaltungsmöglichkeiten im Blick haben, sondern muss immer auch europäische und internationale Handlungsräume mitdenken.
Publikation lesenFinanzen
Makroökonomische Steuerung in der EU: zwischen nationaler und supranationaler Ohnmacht
01.05.2016
Carsten Kühl
Seit der Finanz- und Eurokrise steht zumindest die ökonomische Logik der Union auf dem Prüfstand. Sind die zunehmende Vergemeinschaftung makroökonomischer Kompetenzen einerseits und die politisch-institutionelle Konstruktion der EU andererseits dazu geeignet, Krisensituationen adäquat zu begegnen? Verschärfen die ökonomischen und institutionellen Rahmenbedingungen sogar die Krisenanfälligkeit, zumindest in einigen Mitgliedsstaaten? Diesen Fragen geht Carsten Kühl unter dem Titel 'Makroökonomische Steuerung in der EU - Zwischen nationaler und supranationaler Ohnmacht' nach.
Publikation lesenFinanzen
Integration von Flüchtlingen für Deutschland erfolgreich gestalten: Chancen zur gesellschaftlichen Modernisierung nutzen
01.04.2016
Heinrich Alt, Horst Föhr, Annette Fugmann-Heesing, Volker Halsch, Jürgen Niemann, Petra Rossbrey, Heinrich Tiemann
Kein anderes Thema hat die politische Debatte der letzten Monate stärker bestimmt als die Flüchtlingsfrage. Große Herausforderungen liegen noch vor uns. Wenn es nicht gelingt, die Flüchtlinge mit Bleibeperspektive schnell und wirksam zu integrieren, wird unsere Gesellschaft Schaden nehmen. Mit den jetzt dringend notwendigen Investitionen in Bildung und Ausbildung, Wohnungsbau und Sozialleistungen sind aber auch enorme Chancen für eine sozial gerechte Modernisierung unserer Gesellschaft verbunden. Investitionen müssen die vorhandenen Strukturprobleme aufgreifen. So werden aus Integrationskosten Investitionen in die soziale Balance und damit in die Zukunft Deutschlands.
Publikation lesenFinanzen
Digitalisierung der Arbeit
01.03.2016
Heinrich Tiemann
Die Digitalisierung verändert die Arbeit. Positiven Wirkungen und Chancen stehen Risiken gegenüber. Die Gestaltung der Digitalen Arbeit bietet den Sozialpartnern die Chance, die industriellen Beziehungen zu modernisieren und bestehende Lücken in der Regulierung der Arbeit gemeinsam zu schließen. Offensichtlich ist zudem, dass die Gestaltung der Arbeit durch bessere Personalarbeit unterstützt werden muss.
Publikation lesenUmwelt & Energie
Finanzen
Energiewende in Mitteldeutschland: wirtschafts- und strukturpolitische Implikationen
01.02.2016
Axel Dyck, Uwe Hitschfeld, Holger Tschense
Die volkswirtschaftlichen, politischen, technischen und ökologischen Aspekte der Energiewende haben auch regionale und lokale Gesichtspunkte und Auswirkungen. Eine gute Abstimmung der energiepolitischen Aktivitäten zwischen den mitteldeutschen Bundesländern ist deshalb nicht nur im Hinblick auf die Durchsetzung gegenüber anderen Ländern, dem Bund und der EU erforderlich, sondern auch für die Formulierung und Umsetzung einer in sich konsistenten Energie- und Strukturpolitik im mitteldeutschen Wirtschaftsraum.
Publikation lesenFinanzen
Umwelt & Energie
Energiewende in Mitteldeutschland: wirtschafts- und strukturpolitische Implikationen
01.01.2016
Axel Dyck, Uwe Hitscfeld, Holger Tschense
In einer Veranstaltungsreihe hat der Managerkreis Mitteldeutschland der Friedrich-Ebert-Stiftung den Themenkomplex Energiewende aus mitteldeutscher Perspektive beleuchtet. Dieser Band dokumentiert die Ergebnisse der Diskussionen.
Publikation lesenFinanzen
Bargeld - abschaffen? oder erhalten!: ein Beitrag zur Diskussion um die Zukunft des Bargelds
01.01.2016
Harald Noack, Jürgen Philipper
Mit der Entscheidung der EZB, die Ausgabe der 500-Euro-Banknote einzustellen und den derzeitigen Überlegungen zur gesetzlichen Begrenzung von Bargeldzahlungen in Deutschland bzw. EU-weit, hat die Diskussion um die Bargeldabschaffung an Intensität gewonnen. Die Autoren beziehen hierzu Stellung.
Publikation lesenFinanzen
EU-Bankenaufsicht: wer garantiert Transparenz und demokratische Legitimation des neuen Systems?
01.01.2016
Mirko Weiß, Karl- Peter Schackmann-Fallis, Indranil Ganguli
EU-Bankenaufsicht - Wer garantiert Transparenz und demokratische Legitimation des neuen Systems? Die Autoren des vorliegenden Papiers zeigen auf, dass - auf Basis der praktischen Erfahrungen sowie vor dem Hintergrund existierender Transparenz-und Demokratiedefizite - sowohl die Rolle der European Banking Authority (EBA) in der bankaufsichtsrechtlichen europäischen Regulierung als auch die Rolle der Europäischen Zentralbank im SSM einer fundierten Analyse und kritischen Bewertung unterzogen werden müssen.
Publikation lesenFinanzen
Verantwortung übernehmen - Soziale Marktwirtschaft gestalten : 25 Jahre Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung
01.01.2016
Klaus Hübner, Marc Meinardus
Zum 25-jährigen Bestehen des Managerkreises haben 40 namhafte Vertreter_innen aus Wirtschaft und Politik ihre Perspektive für eine sozialdemokratisch geprägte Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik dargestellt.
Publikation lesenFinanzen
Harmonisierung ist gut, Subsidiarität ist besser: zum Wechselspiel europäischer und nationaler Ordnungspolitik
01.12.2015
Jörg Rocholl
Europa steht im Zuge der verschiedenen Krisen der vergangenen Jahre am Scheideweg. Insbesondere stellen sich grundsätzliche Fragen zu den jeweiligen Spielräumen europäischer und nationaler Ordnungspolitik und dem verbundenen Wechselspiel zwischen europäischen und nationalen Institutionen. Eine weitere Harmonisierung der Wirtschaftspolitik in Europa ist grundsätzlich zu begrüßen, wenn sie die Chancengleichheit der Unternehmen fördert und einen ordnungspolitischen Rahmen für wirtschaftliches Wachstum schafft. Diese Harmonisierung darf aber nicht die Eigenverantwortung und Flexibilität der Nationalstaaten unterminieren.
Publikation lesenFinanzen
Reform der Erbschaftsteuer: Wege zum Abbau der Verschonungsregeln
01.11.2015
Harald Noack, Wolfgang Wiegard
Mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Dezember 2014 müssen die Verschonungsregeln bei der Erbschaftsteuer neu geregelt werden. Spätestens bis 30. Juni 2016 muss die Bundesregierung einen Gesetzentwurf vorlegen. Harald Noack und Wolfgang Wiegard schlagen vor, sämtliche Vermögensgegenstände zu erfassen und steuerlich gleichzustellen.
Publikation lesenFinanzen
Personalarbeit morgen: Herausforderungen für das Management in Betrieben und Verwaltungen
01.01.2015
Katrin Rohmann, Heinrich Tiemann
Digitalisierung, Industrie 4.0, demographischer Wandel und andere tiefgreifende Veränderungen stellen Wirtschaft und Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Bisher sind Betriebe und Verwaltungen jedoch nur unzureichend auf den ökonomischen, technischen und sozio-kulturellen Wandel vorbereitet. Insbesondere muss sich der Umgang mit der knappen produktiven Ressource Mensch verändern. Gefordert sind die Akteure vor Ort: kompetente und motivierte Beschäftigte, Führungskräfte, Personalmanager, betriebliche Interessenvertreter und Gewerkschaften. Politische Gestaltung muss hier unterstützen.
Publikation lesenDigitales
Finanzen
Nicht Big sondern Smart Data ist entscheidend!
01.01.2015
Yannick Haan, Patrick Rüther
Mit dem Begriff 'Big Data' wird vor allem die massenhafte Sammlung von Daten und Überwachung der Privatsphäre in Verbindung gebracht. Das Sammeln von Informationen zur genaueren Auswertung und Prognose bestimmter Ereignisse ist jedoch keine neuartige Entwicklung. Neu ist lediglich die technische Machbarkeit, mit der riesige Datenmengen in Echtzeit ausgewertet werden können. Dies bietet gerade für Unternehmen Chancen für Effizienzsteigerungen und neue Geschäftsmodelle. Die sinnvolle Auswertung der Daten ist allerdings entscheidend. Die Datenerhebung selbst ist nicht das Problem, es ist die Intransparenz, wer, wo und zu welchem Zweck welche Daten erhebt.
Publikation lesenFinanzen
Schöne neue "share economy"?
01.01.2015
Peter Wedde, Irene Wedde
Mit dem Begriff "share economy" wird eine neue Ära des Wirtschaftens verbunden, in dem freies Teilen von Ressourcen und gemeinsames Zusammenarbeiten im Vordergrund stehen. Irrtümlicherweise werden darunter auch Geschäftsmodelle verstanden, die gegen eine Gebühr Dienstleistungen über digitale Plattformen oder Apps vermitteln oder anbieten. Die Plattformbetreiber können schnell den Markt dominieren und damit die Zugangsbedingungen diktieren. Bei der Aufteilung von Gewinnen und Risiken droht eine Verschiebung zu Ungunsten der eigentlichen Dienstleister_innen. Aus der gleichberechtigten "share economy" kann so schnell ein neuer "Plattform-Kapitalismus" werden.
Publikation lesenFinanzen
Mehr Unternehmertum wagen!: Chancen der digitalen Transformation nutzen
01.01.2015
Carlo Velten
Trotz guter Rahmenbedingungen liegt das Gründungsgeschehen in Deutschland weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Die Chancen des digitalen Wandels können aber nur genutzt werden, wenn mehr unternehmerisches Engagement aktiviert wird. Hierzu müssen großangelegte Investitionsprogramme gefahren, Finanzierungsbedingungen verbessert, Märkte geöffnet und die Sozialsysteme durchlässiger werden. Für die Politik muss daher gelten - Mehr Unternehmertum wagen!
Publikation lesenFinanzen
Intelligent investieren!: Anmerkungen zur langfristigen Tragfähigkeit des Bundeshaushaltes
01.01.2015
Volker Halsch
Ein in einem Jahr ausgeglichener Haushalt bedeutet nicht, dass der Haushalt auch langfristig tragfähig ist. Weder die Politik noch die Öffentlichkeit sollten der Versuchung erliegen und glauben, dass bereits alle Hausaufgaben gemacht wären. Das Gegenteil ist der Fall und es wird Aufgabe der Politik sein, sich abzeichnende Zielkonflikte zu lösen.
Publikation lesenFinanzen
Illegale Finanzströme: eine Analyse und erste Handlungsempfehlungen
01.01.2015
Ilka Ritter
In der laufenden Debatte um Finanzströme und Unternehmen, die Steuern zu vermeiden oder zu hinterziehen versuchen, ist immer häufiger der Begriff „illicit financial flows“ zu hören. Allerdings wird viel zu wenig darüber gesprochen, was genau diese illegalen Finanzströme sind und, noch wichtiger, wie wirksame politische Gegenmaßnahmen aussehen könnten.
Publikation lesenFinanzen
Illicit financial flows: an analysis and some initial policy proposals
01.01.2015
Ilka Ritter
The concept of “illicit financial flows” has gained currency in the on-going debate surrounding financial flows and companies’ quest to evade and avoid taxes. An important caveat though is that there is limited discussion on what those flows are and, more importantly, how good policy responses could look like.
Publikation lesenFinanzen
Gute Ordnungspolitik für das 21. Jahrhundert: langfristige Trends und Szenarien der internationalen Wirtschaftsentwicklung
01.01.2015
Christian Kastrop
2060 wird die Weltwirtschaft ein völlig anderes Gesicht haben. Neue Technologien und Produkte werden die Märkte bestimmen. Die Welthandelsströme und Wertschöpfungsketten werden sich verändern, die Musik der Weltwirtschaft spielt im asiatisch-pazifischen Raum. Die "alten" Industrieländer werden Ihre Position in der Weltwirtschaft neu definieren müssen, um Wohlstand, Wachstum und Jobs zu sichern. Bildung, Forschung und Entwicklung, Migration, Innovation, aber auch neue Wertschöpfungsketten, sind wichtige Schlüssel. All das erfordert eine neue, gute Ordnungspolitik, nicht nur national, sondern auch international, als Referenz.
Publikation lesenFinanzen
Industriepolitik für Europa - die EU als Standort industrieller Wertschöpfung zukunftsfähig machen
01.01.2015
Daniel Sahl
Vor sechs Jahren breitete sich die weltweite Finanzkrise auch in Europa aus und führte zu einer Banken-, Wirtschaft- und Staatsschuldenkrise in der Eurozone. Es folgte ein wirtschaftlicher Einbruch, der auch die europäische Industrie bis ins Mark traf. Seit dieser Zeit haben sich die Rahmenbedingungen in Europa deutlich zum Nachteil der Industrie verändert. Wenn Europa aber die Potentiale der Digitalisierung nutzen und auch zukünftig ein bedeutender Standort industrieller Wertschöpfung bleiben will, muss noch in diesem Jahrzehnt auf nationaler wie auch und insbesondere auf europäischer Ebene entschlossen gehandelt werden.
Publikation lesenFinanzen
Ist die Bankenunion nur ein Placebo?
01.01.2014
Asmus Angelkort, Harald Noack
Die europäische Bankenunion steht kurz vor ihrer Verabschiedung. Doch statt einheitlicher Regeln für die gesamte Europäische Union gibt es unterschiedliche Anwendungsbereiche für unterschiedliche Länder und Banken. Eine genuin europäische Lösung war ohne Vertragsänderungen nicht zu erzielen. Kann die Bankenunion damit ein geeignetes Instrument gegen neue Krisen sein oder bleibt sie am Ende nur ein Versprechen?
Publikation lesenFinanzen
Fachkräftemangel oder Überakademisierung?: Der zukünftige Bildungsbedarf aus Sicht der Unternehmen
01.01.2014
Eduard Heußen
Wirtschaft und Gesellschaft brauchen hoch qualifizierte Fachkräfte. Aber sind die weitere Akademisierung von Ausbildungsgängen und die generelle Ausweitung des Studienangebots wirklich die richtige Antwort? Welche Bedeutung soll zukünftig die duale Ausbildung haben? Wie kann ein unproduktiver Wettbewerb zwischen Hochschulbildung und beruflicher Ausbildung vermieden werden? Wie stellt sich der zukünftige Bildungsbedarf aus Sicht der Unternehmen dar?
Publikation lesenFinanzen
Industriepolitik für Europa - Chancen für einen neuen Wachstumspfad
01.01.2014
Daniel Sahl
Mit dem Aufruf Europa zu re-industrialisieren reagierte die Europäische Kommission letztes Jahr auf Probleme, die durch die Wirtschaftskrise offensichtlich wurden. In vielen Regionen in Europa fehlt die industrielle Basis. Die Re-Industrialisierung Europas ist ein entscheidender Baustein für das zukünftige Wachstum in Europa. Um im Zuge der Globalisierung in Zukunft noch eine bedeutende Rolle in der Welt zu spielen, muss die industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas erhöht, die Innovationskraft gestärkt und die Öffnung der Volkswirtschaften nach innen wie nach außen entschlossen vorangetrieben werden. Dafür sind vor allem drei Dinge wichtig: Innovationen, Investitionen und Internationalisierung.
Publikation lesenFinanzen
Industrie 4.0: vermessen und funktional - aber nicht revolutionär
01.01.2014
Dagmar Bornemann
Das Schlagwort "Industrie 4.0" steht derzeit stellvertretend für die umfassende Digitalisierung unserer Wirtschaft und wird als zentraler Innovationsfaktor für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands angesehen. Dieser Blick greift jedoch zu kurz, so Dagmar Bornemann. Zum einen werden lediglich die nächsten Schritte bereits bestehender Automatisierungsprozesse beschrieben. Zum anderen liegen die eigentlichen Herausforderungen in der gesellschaftlichen Einbettung der Digitalisierung und den Diskussionen um den Nutzen von Big Data für unser Gemeinwesen.
Publikation lesenFinanzen
Zu viel oder zu wenig Akademisierung?!: Diskussionspapier auf Basis eines Fachgesprächs aus der Reihe Hochschulpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit dem Managerkreis am 7. Mai 2014 in Berlin
01.01.2014
Angela Borgwardt
Im Jahr 2013 hat über die Hälfte eines Jahrgangs ein Studium begonnen, während der Anteil junger Menschen, die eine Berufsausbildung beginnen, zurück geht. Die Hochschulen sind gefordert, was Praxisbezug angeht. Für die Wirtschaft sind duale Studiengänge besonders attraktiv. Hochschul- und Wirtschaftsvertreter_innen diskutieren erfolgreiche Studienmodelle und widersprechen der angeblichen "Überakademisierung".
Publikation lesenFinanzen
Akzeptanz als strategischer Erfolgsfaktor
01.01.2013
Uwe Hitschfeld, Harald Lachmann
Information, Transparenz, Mitbestimmung - das Verlangen nach Partizipation ist größer denn je. Parteien, Behörden und Unternehmen müssen zügig lernen, mit dieser Herausforderung umzugehen. Mit der Frage, wie Akzeptanz zunehmend zum Erfolgsfaktor für die Realisierung von Projekten in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft wird, damit beschäftigen sich Uwe Hitschfeld und Harald Lachmann
Publikation lesenFinanzen
Eurobonds - Aufregerthema oder Lösungsansatz?
01.01.2013
Harald Noack, Asmus Angelkort, Jürgen Pilipper
Während die Gemeinschaftsanleihen in Deutschland mehrheitlich als direkter Zugriff Europas auf deutsches Geld gewertet werden, weisen andere Stimmen auf die notwendige europäische Einheit zur Bewältigung der staatlichen Refinanzierungs- und Staatsschuldenkrise hin. Zur Versachlichung der emotional geführten Debatte möchten die Autoren mit dem Papier "Eurobonds - Aufregerthema oder Lösungsansatz?" einen Beitrag leisten.
Publikation lesenFinanzen
Die Schuldenkrise in der Euro-Zone: Schritte auf dem Weg zur Stabilisierung der Euro-Zone und Europas
01.01.2013
Jürgen Philipper
Die europäische Schuldenkrise bleibt für die Regierungen der EU-Länder, die EU-Kommission und das Europaparlament eines der wichtigsten Aufgabenfelder. Möglich wird eine nachhaltige Lösung aber nur sein, wenn es gelingt eine Vision für Europa zu entwickeln, die von den Bürgern Europas mitgetragen wird. Hier muss die Politik klare Signale setzen.
Publikation lesenFinanzen
Ratingagenturen: sind sie notwendig, überflüssig, notwendiges Übel oder schädlich?
01.01.2012
Alexander Stuwe, Mrko Weiß, Jürgen Philipper
Die Subprime-Krise im Jahr 2008 und die in Folge ausbrechende, weltweite Finanzkrise haben gezeigt, wie fehlerhaft die Einschätzungen von Ratingagenturen sein können. Alexander Stuwe, Mirko Weiß und Jürgen Philipper haben daher die Ratingagenturen, die mit ihren Bewertungen mittlerweile Einfluss auf ganze Volkswirtschaften gewonnen haben, näher untersucht.
Publikation lesenFinanzen
Zur sozialen Absicherung von selbständigen Künstlern: eine Bestandsaufnahme
01.01.2012
Carroll Haak, Hilmar Schneider
Spektakuläre Versteigerungen von Kunstwerken, Schauspielergagen in Millionenhöhen – die Realität der meisten selbstständigen Künstler sieht anders aus. Sie leben von nahezu „brotloser Kunst“, sie haben weniger finanzielle Möglichkeiten, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und angemessen für das Alter vorzusorgen als abhängig Beschäftigte. Zwar gibt es seit 1983 die Künstlersozialversicherung, jedoch besteht hier deutlicher Reformbedarf.
Publikation lesenFinanzen
Abschätzung des Investitionsbedarfs für die Verkehrsinfrastruktur in Deutschland
01.01.2012
Sina Dürrenfeldt
Eine zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur ist wesentliche Grundlage für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland. Doch in Zeiten knapper Kassen müssen alle Investitionen sorgfältig begründet werden. Eine Bestandsaufnahme der bestehenden sowie eine Abschätzung der künftig erforderlichen Verkehrsinfrastruktur scheint hierfür notwendig und hilfreich
Publikation lesenFinanzen
Industrieland Deutschland - gemeinsam Fortschritt gestalten: Dokumentation der Podiumsdiskussion des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung mit Unterstützung des Verbandes der Chemischen Industrie vom 11. Mai 2011
11.05.2011
Philip Schunke
Die Dokumentation fasst die Ergebnisse einer Podiumsdiskussion des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung zusammen und entwickelt Leitlinien für eine zukunftsorientierte Industriepolitik, die Wettbewerbsfähigkeit, Innovation, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Akzeptanz von Industrie- und Infrastrukturprojekten in Deutschland stärken soll.
Publikation lesenFinanzen
Basel III und Mittelstandsfinanzierung
01.01.2011
Asmus Angelkort, Alexander Stuwe
Das Thesenpapier untersucht die Auswirkungen der Basel-III-Regulierung auf die Finanzierung des deutschen Mittelstands und zeigt auf, dass pauschale Eigenkapital- und Liquiditätsanforderungen insbesondere mittelstandsorientierte Banken belasten können. Gleichzeitig werden Vorschläge entwickelt, wie Finanzmarktstabilität und eine verlässliche Kreditversorgung kleiner und mittlerer Unternehmen gleichermaßen gewährleistet werden können.
Publikation lesenFinanzen
Basel III and SME financing
01.01.2011
Asmus Angelkort, Alexander Stuwe
Die Studie analysiert die möglichen Auswirkungen der Basel-III-Regulierung auf die Finanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) und warnt davor, dass pauschale Eigenkapital- und Liquiditätsanforderungen die Kreditvergabe durch mittelstandsorientierte Banken erschweren könnten. Gleichzeitig werden konkrete Handlungsempfehlungen formuliert, um Finanzmarktstabilität und eine verlässliche Finanzierung des Mittelstands gleichermaßen sicherzustellen.
Publikation lesenFinanzen
Zukunftsinvestitionen trotz Schuldenbremse?
01.01.2011
Ingolf Deubel
Das Gutachten untersucht, wie trotz der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse ausreichende Zukunftsinvestitionen – insbesondere in Infrastruktur und Bildung – ermöglicht werden können, und entwickelt finanzpolitische Handlungsempfehlungen, um Haushaltskonsolidierung und nachhaltiges Wirtschaftswachstum miteinander zu verbinden.
Publikation lesenFinanzen
Finanzmarktregulierung: Einführung einer Bankenabgabe und Finanztransaktionssteuer auf deutscher und europäischer Ebene
01.01.2011
Stephan Paul, Sascha Neumann
Die Regulierung der Finanzmärkte gehört zu den zentralen wirtschafts- und finanzpolitischen Herausforderungen seit der globalen Finanzkrise. Das Gutachten analysiert die Einführung einer Bankenabgabe und einer Finanztransaktionssteuer auf deutscher und europäischer Ebene, bewertet ihre Wirksamkeit zur Stabilisierung des Finanzsystems und zeigt Chancen, Risiken sowie Anforderungen an eine ausgewogene regulatorische Ausgestaltung auf.
Publikation lesenFinanzen
Flexibilisierung und Employability: Schlüsselbegriffe für die Arbeitswelt im Wandel; [Podiumsdiskussion]
01.01.2011
Kai Kolowitz
Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel: Flexibilisierung, Fachkräftemangel und lebenslanges Lernen verändern die Anforderungen an Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen. Die Dokumentation der Podiumsdiskussion beleuchtet die Chancen und Herausforderungen dieser Entwicklung und zeigt auf, wie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam die Beschäftigungsfähigkeit („Employability“) nachhaltig stärken können.
Publikation lesenFinanzen
Lehren aus der Finanzmarktkrise ziehen: Thesenpapier der Permanenten Arbeitsgruppe Finanzpolitik, Steuern, Haushalt und Finanzmärkte des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung
01.01.2010
Harald Noack, Karl-Peter Schackmann-Fallis
Das Thesenpapier von Harald Noack und Karl-Peter Schackmann-Fallis zieht Konsequenzen aus der Finanzmarktkrise für die deutsche und europäische Bankenregulierung. Die Autoren plädieren für den Erhalt des dreigliedrigen Bankensystems, eine angemessene Regulierung systemrelevanter "Too big to fail"-Institute sowie risikoadäquate statt pauschale Eigenkapitalanforderungen. Weitere Kernforderungen betreffen die europäische Finanzaufsicht, eine Reform der Ratingagenturen-Regulierung, weniger prozyklische Bilanzierungsregeln und zentrale Gegenparteien für den Derivatehandel. Abschließend spricht sich das Papier für eine international koordinierte Finanztransaktionssteuer aus, um spekulative Geschäfte einzudämmen.
Publikation lesenFinanzen
Umwelt & Energie
Nachhaltiges Wachstum finanzieren: Strategien und Finanzierungsinstrumente für eine Green Economy
01.01.2010
Florian Mayer, Carlo Velten
Wie können Deutschlands Krankenhäuser zukunftsfähig werden? Dieses Positionspapier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt die größten Schwachstellen des heutigen Systems auf und präsentiert ein 7-Punkte-Programm für eine moderne, effizientere und patientenorientierte Krankenhauslandschaft. Im Fokus stehen unter anderem neue Finanzierungsmodelle, sektorenübergreifende Versorgung, Digitalisierung und der Fachkräftemangel. Ein kompakter Überblick über Reformideen, die Qualität, Wirtschaftlichkeit und Versorgung langfristig stärken sollen.
Publikation lesenFinanzen
Neue wirtschaftliche Dynamik in Sachsen-Anhalt: acht Handlungsempfehlungen des Managerkreises Ost der Friedrich-Ebert-Stiftung
01.01.2010
Helmut Herdt, Klaas Hübner
Der Managerkreis Ost der Friedrich-Ebert-Stiftung legt acht Handlungsempfehlungen zur wirtschaftlichen Entwicklung Sachsen-Anhalts vor, als Konkretisierung eines Thesenpapiers von 2009. Trotz Finanzkrise und angespanntem Landeshaushalt zeigt Sachsen-Anhalt positive Dynamik, bleibt aber mittelständisch geprägt und braucht mehr Investitionen, Forschung und Großunternehmen. Die Autoren Herdt und Hübner fordern u. a. konsolidierte Landesfinanzen, effizientere Förderprogramme, bessere Infrastruktur, erleichterten Kapitalzugang für den Mittelstand sowie Maßnahmen gegen Fachkräftemangel und Abwanderung. Fazit: Nur mit gestärkter Bildung, Forschung und guten Arbeitsplätzen kann das Land seine Zukunft sichern.
Publikation lesenFinanzen
Neustart?: Fünf Punkte zum Jahreswirtschaftsbericht 2010
01.01.2010
Ulrich Pfeiffer
Das Diskussionspapier setzt sich kritisch mit dem Jahreswirtschaftsbericht 2010 auseinander und plädiert für eine langfristig ausgerichtete Reformagenda. Im Mittelpunkt stehen nachhaltige Haushaltskonsolidierung, wirtschaftliches Wachstum, Bildungs- und Arbeitsmarktreformen sowie eine Modernisierung der öffentlichen Verwaltung und Infrastruktur, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands dauerhaft zu stärken.
Publikation lesenFinanzen
Lessons from the financial crisis: discussion paper by the Permanent Working Group on Financial Policy, Taxes, Budget and Financial Markets of Managers in the Friedrich-Ebert-Stiftung
01.01.2010
Harald Noack, Karl-Peter Schackmann-Fallis
This discussion paper draws lessons from the global financial crisis and outlines policy recommendations for a more stable financial system. It focuses on strengthening the regulation of systemically important banks, promoting risk-based banking supervision, enhancing consumer protection, and improving the stability and transparency of international financial markets.
Publikation lesenFinanzen
Wege aus der Krise: Zukunfts- und Konjunkturpaket des Managerkreises
01.01.2009
Alexander Fischer
Anfang 2009 trifft Deutschland der perfekte Sturm: Finanzkrise, Konjunktureinbruch und Automobilkrise gleichzeitig – bei einer Exportquote von 47% des BIP besonders schmerzhaft. Dieses Konzeptpapier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung (Februar 2009) liefert nicht nur die Diagnose der "gespaltenen Konjunktur", sondern ein konkretes Zukunfts- und Konjunkturpaket: von Clearingstelle und Bürgschaftsausweitung zur Bankenrettung über milliardenschwere Investitionen in Infrastruktur, Energieeffizienz und Bildung bis zu gezielten Kfz-Kaufanreizen – stets mit der klaren Maxime "Deutschland muss besser aus der Krise kommen als es hineinging". Ein Blick auf ordnungspolitische Weichenstellungen sozialdemokratischer Wirtschaftspolitik mitten in der akuten Krise.
Publikation lesenFinanzen
Mittelstandsfinanzierung in Zeiten der Krise
01.01.2009
Asmus Angelkort
Teaser: Kreditklemme oder nur teurere Kredite? Dieses Thesenpapier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung (April 2009) räumt mit einem populären Krisen-Mythos auf: Eine allgemeine Kreditklemme für den deutschen Mittelstand gibt es nicht – wohl aber verschärfte Konditionen, die gerade margenschwachen KMU gefährlich werden können. Die Autoren analysieren das eigentliche Grundproblem – die notorisch dünne Eigenkapitaldecke deutscher KMU im internationalen Vergleich – und fordern konkrete Reformen bei Steuerneutralität, Private-Equity-Standort und Förderbanken-Kooperation, warnen aber zugleich eindringlich vor ordnungspolitischen Schnellschüssen wie einem staatlichen "Deutschlandfonds".
Publikation lesenFinanzen
Europäische Industriepolitik: zwischen Wettbewerb und Interventionismus
01.01.2009
Reinhold Kopp, Fritjof Mietsch, Gert von der Groeben
Während die EU-Kommission auf freien Wettbewerb pocht, betreibt Frankreich seit Jahren gezielten Wirtschaftspatriotismus – von der Abwehr der Mittal-Übernahme bei Arcelor bis zur Verhinderung von E.ON bei Endesa. Dieses Papier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung (April 2009) seziert den Widerspruch zwischen europäischem Ordnungsanspruch und nationaler Industriepolitik-Realität und zeigt an prominenten Fällen (Alstom/Siemens, EADS/Airbus, GdF-Suez), wie "nationale Champions" den Binnenmarkt unterlaufen. Die Autoren fordern eine neue, ehrliche Architektur europäischer Industriepolitik, die Wettbewerbsordnung und legitime industrielle Gestaltungsspielräume endlich in Balance bringt.
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