Der Managerkreis gibt Impulse in die politische Debatte, vertritt klare Standpunkte und teilt Wissen aus der wirtschaftspolitischen Praxis.
Die Wohnungskrise in Deutschland verschärft sich – doch wie kann der Bund bezahlbaren Wohnraum schaffen, ohne neue verfassungsrechtliche Hürden aufzubauen? Das Impulspapier stellt den diskutierten Modellen einer Bundeswohnungsbaugesellschaft ein alternatives Konzept aus staatlichen Garantien und direkten Krediten gegenüber, das bestehende Wohnungsunternehmen einbinden und Investitionen schneller skalieren soll. Im Mittelpunkt stehen dabei niedrigere Bau- und Finanzierungskosten durch serielles Bauen, Vorfertigung und effizientere Prozesse.
Publikation lesenBerlin steht vor der Aufgabe, seine wirtschaftspolitischen Strategien in konkrete Umsetzung zu bringen. Das Regiopapier des Managerkreises Berlin-Brandenburg zeigt zentrale Handlungsfelder auf – von Bürokratieabbau und Fachkräftesicherung bis hin zu Innovation, Flächenentwicklung und der Zusammenarbeit mit Brandenburg. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Berlin langfristig Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz sichern kann.
Publikation lesenDie Zukunft der Schiene steht im Mittelpunkt des neuen Impulspapiers des Managerkreises. Im Fokus steht die Frage, wie Monopol- und Wettbewerbssparten des Deutsche-Bahn-Konzerns neu geordnet und die Schieneninfrastruktur stärker als Teil der Daseinsvorsorge organisiert werden kann. Das Papier beleuchtet die Hintergründe der bisherigen Bahnreform und zeigt sieben zentrale Argumente für eine Entflechtung auf – von mehr finanzieller Transparenz und einer besseren Steuerung durch den Bund bis hin zu effizienteren Prozessen und weniger Wettbewerbsverzerrungen.
Publikation lesenSechs konkrete Forderungen, um Trassenpreise für die Schiene endlich richtig zu machen: Das neue Trassenpreissystem muss wieder zurückkehren zu Baukostenzuschüssen und zur Grenzkostenkalkulation. Ferner muss die gesellschaftsrechtliche Stellung der InfraGO AG überdacht werden.
Publikation lesenEine moderne Politik für eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur verbindet technologische Innovation, soziale Verantwortung und strategische Industriepolitik. Sie schafft Mobilität für alle, stärkt Regionen, ermöglicht Klimaschutz und sichert industrielle Wettbewerbsfähigkeit, Arbeit und Wertschöpfung. Dies ist gut für Deutschland – und auch für Europa.
Publikation lesenSocial Leasing für batterieelektrische Pkw kann Haushalten mit niedrigen und mittleren Einkommen bezahlbare Mobilität sichern, den Ersatz alter Verbrenner beschleunigen und europäische Wertschöpfung stärken. Orientiert am französischen „leasing social" lassen sich Eckpunkte für ein deutsches Programm entwickeln – finanziert über EU-Sozialklimafonds und ETS2.
Publikation lesenGleichstellung ist ein zentraler Standortfaktor für Deutschland – sie stärkt Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und soziale Gerechtigkeit.Gleichstellung ist ein zentraler Standortfaktor für Deutschland – sie stärkt Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und soziale Gerechtigkeit. Strukturelle Hürden wie Ehegattensplitting, fehlende Betreuungsinfrastruktur, ungleich verteilte Care-Arbeit und der Gender Pay Gap bremsen jedoch die Teilhabe von Frauen. Beleuchtet werden zentrale Hemmnisse und konkrete Handlungsfelder – vom Arbeitsmarkt über Führung und Altersvorsorge bis zu den Chancen von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte.
Publikation lesenHalbleiter sind klein, wichtig und systemrelevant. Die Werkstatt Junge Soziale Demokratie mit Stipendiat_innen der Friedrich-Ebert-Stiftung setzt sich mit der Halbleiterstrategie für Deutschland und Europa auseinander. Es geht um globale Abhängigkeiten, proaktive Industriepolitik und regionale Cluster wie Silicon Saxony, die als Wachstumsmotoren wirken können. Der "Monitor Deutschland 2035" des Managerkreises diente als Hintergrund.
Publikation lesenDeutschland gerät im europäischen Bahn-Vergleich ins Hintertreffen. Kurzfristige Haushaltslogiken und zersplitterte Zuständigkeiten bremsen Digitalisierung und Modernisierung aus. Das Impulspapier der Werkstatt Junge Soziale Demokratie und des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung analysiert diese Systemprobleme, von mangelnder ETCS-Ausrüstung bis zur ineffizienten Investitionssteuerung. Es fordert, die Schiene als strategisches öffentliches Gut zu begreifen. Nach Vorbild der Schweiz wird die Einrichtung eines zweckgebundenen, mehrjährig ausgelegten Schieneninfrastrukturfonds zur Planungs- und Investitionssicherheit plädiert, um Deutschland zum Motor für Verkehrsintegration zu machen.
Publikation lesenDeutschland braucht jetzt den Wechsel auf ein Primärarztsystem, wie es im Koalitionsvertrag für eine zukunftsfähige ambulante medizinische Versorgung vorgesehen ist. Dafür sollte ein Team aus Hausarzt/-ärztin und Facharzt/-ärztin gewählt werden. Die AG Gesundheit des Managerkreises hat konkrete Vorschläge entwickelt, wie diese direkte Anlaufstelle aussehen könnte und warum auch eine stärkere Einbindung von nicht-ärztlichem qualifiziertem Personal nötig ist.
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