Arbeitsgruppe
Verkehr & Mobilität
Die Arbeitsgruppe Verkehr & Mobilität arbeitet an der Verkehrswende zwischen Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und sozialer Teilhabe. Ihre Themen reichen von der langfristigen Finanzierung von Straße und Schiene über den Schienengüterverkehr und den urbanen Wirtschaftsverkehr bis zu bezahlbarer Elektromobilität und der Digitalisierung des Verkehrssektors. Kennzeichnend ist der Blick auf konkrete Finanzierungs- und Umsetzungsfragen statt bloßer Zielbekenntnisse.
Publikationen
Verkehr & Mobilität
Trassenpreise für die Schiene endlich richtig machen
23.07.2026
Jan Zeese, Matthias Stoffregen, Kai Daubertshäuser
Sechs konkrete Forderungen, um Trassenpreise für die Schiene endlich richtig zu machen: Das neue Trassenpreissystem muss wieder zurückkehren zu Baukostenzuschüssen und zur Grenzkostenkalkulation. Ferner muss die gesellschaftsrechtliche Stellung der InfraGO AG überdacht werden.
Publikation lesenVerkehr & Mobilität
Ohne den Schienengüterverkehr steht das Land still
08.06.2026
Dr. Jan Zeese, Ralf Behrens, Dr. Georg F. Bolz, Stefan Heimlich
Eine moderne Politik für eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur verbindet technologische Innovation, soziale Verantwortung und strategische Industriepolitik. Sie schafft Mobilität für alle, stärkt Regionen, ermöglicht Klimaschutz und sichert industrielle Wettbewerbsfähigkeit, Arbeit und Wertschöpfung. Dies ist gut für Deutschland – und auch für Europa.
Publikation lesenVerkehr & Mobilität
Social Leasing für Batterie-elektrische Personenkraftwagen
01.02.2026
Stefan Heimlich, Dr. Ralf Resch
Social Leasing für batterieelektrische Pkw kann Haushalten mit niedrigen und mittleren Einkommen bezahlbare Mobilität sichern, den Ersatz alter Verbrenner beschleunigen und europäische Wertschöpfung stärken. Orientiert am französischen „leasing social" lassen sich Eckpunkte für ein deutsches Programm entwickeln – finanziert über EU-Sozialklimafonds und ETS2.
Publikation lesenVerkehr & Mobilität
Digitales
Digitalisierung im Verkehrssektor: Digitalisierung aktiver gestalten und endlich in die Breite bringen
01.12.2024
Marius Haardt Beteiligt: Stefan Heimlich, Ralf Resch
Die Digitalisierung im Verkehrswesen muss als umfassende Transformation begriffen und für die Menschen gestaltet werden. Dabei müssen die Digitalisierung und die ihr zugrundeliegenden Daten als Hebel der Verkehrswende genutzt werden, wie das Impulspapier der AG Verkehr und Mobilität des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung fordert. Das Impulspapier fordert, dass Digitalisierung im Verkehr nicht nur über Pilotprojekte laufen darf, sondern von der Politik in die Breite gebracht werden muss. Nur so kann Digitalisierung in diesem Bereich positiv aufgenommen und Risiken frühzeitig erkannt werden sowie als Instrument gegen Fachkräftemangel und zur Stärkung der Resilienz des Verkehrssektors dienen. Dazu präsentiert das Papier vier Botschaften und einen 7-Punkte-Plan für Politik und Verwaltung.
Publikation lesenVerkehr & Mobilität
Vorfahrt für die Güter: Wirtschaftsverkehr in urbanen Räumen neu denken
01.01.2024
Stefan Heimlich, Jürgen Niemann
Der wachsende Lieferverkehr in Städten bringt Herausforderungen mit sich: Staus, Umweltbelastung und Flächenkonkurrenz. Innovative Lösungen wie baulichen Maßnahmen und technische Innovationen, wie etwa die Digitalisierung von Verkehrsplänen, werden benötigt, um den Problemdruck zu begegnen. Gleichzeitig braucht es den Willen, dem Güter- und Lieferverkehr Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr einzuräumen und diesen im öffentlichen Raum zu reduzieren.
Publikation lesenVerkehr & Mobilität
Das Finanzierungsschachbrett für den Verkehr: Gedanken zu einer Angebots- und Investitionsoffensive
01.06.2023
Enno Harks, Stefan Heimlich, Wlhelm Lindenberg, Alexander Möller, Axel Sondermann, Bernd Törkel, Witgrar Weber
Der Investitionsbedarf im Verkehrssektor wächst – gleichzeitig geraten bestehende Finanzierungsmodelle an ihre Grenzen. Der Beitrag analysiert die größten Herausforderungen und entwickelt konkrete Vorschläge für eine nachhaltige Finanzierung von Straße, Schiene und öffentlichem Verkehr.
Publikation lesenVerkehr & Mobilität
Sommerhit Neun-Euro-Ticket - aber was kommt danach?: Vorschläge für einen nachhaltigen und kundenfreundlichen öffentlichen Verkehr
01.09.2022
Jürgen Fenske, Stefan Heimlich, Bernd Törkel, Hans Leister
Anlässlich des "Neun-Euro-Tickets" formuliert dieses Impulspapier der AG Verkehr und Mobilität des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung konkrete Vorschläge für einen nachhaltigen und kundenfreundlichen öffentlichen Verkehr. Die Autoren sprechen sich für eine attraktive Nachfolgeregelung für das Neun-Euro-Ticket aus. Gleichzeitig machen sie deutlich, dass attraktive Preise allein die Verkehrswende nicht herbeiführen werden. Neben Rahmenbedingungen, die zu einer besseren Ausgestaltung und Dienstleistung des ÖPNV beitragen können, skizzieren sie auch Elemente zur Mobilisierung zusätzlicher Finanzierungsmittel. Fest steht, dass es Klarheit über den künftigen finanziellen Rahmen für den ÖPNV geben muss. Gestaltet werden kann er nicht nur mit dem bisherigen Finanzierungssystem des ÖPNV, betonen die Autoren. Sie plädieren dafür, alle Förderungsmöglichkeiten des Bundes und der Länder im Verkehr und alle Verkehrsträger einzubeziehen.
Publikation lesenVerkehr & Mobilität
Sofortprogramm für die Mobilitätswende - Was in den ersten 100 Tagen zu tun ist : ein Impulspapier der AG Verkehr und Mobilität des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung
01.09.2021
Richard Goebelt, Ottmar Haardt, Stefan Heimlich, Gerhard Prätorius, Berd Törkel
Wie kann die Mobilitätswende in Deutschland schnell und sozial gerecht gelingen? Das Impulspapier der Friedrich-Ebert-Stiftung skizziert ein Sofortprogramm für die ersten 100 Tage einer neuen Bundesregierung – von der Förderung der Elektromobilität über den Ausbau von Bahn und ÖPNV bis hin zu einer stärkeren Rolle der Kommunen. Im Mittelpunkt stehen konkrete Maßnahmen, die Klimaschutz, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftliche Akzeptanz miteinander verbinden.
Publikation lesenFinanzen
Umwelt & Energie
Verkehr & Mobilität
Klima schützen - Mobilität erhalten : Impulse zur Bepreisung von C02 im Verkehr
01.09.2019
Michael Clausecker, Enno Harks, Gerhard Prätoruis, Bernd Törkel
Die CO2-Emissionen des Verkehrs müssen signifikant reduziert werden. Zugleich sollte der Zugang zu Mobilität als wesentliches Element für soziale Teilhabe, individuelle Freiheit und wirtschaftliches Handeln erhalten werden. Um beide Ziele zu erreichen, sollte eine CO2-Bepreisung so ausgestaltet sein, das sie ökonomische Anreize zu einer technologieoffenen CO2-Reduktion eröffnet. Daher empfehlen die Autoren, die Berechnung der Energiesteuer auf CO2-Basis umzustellen und den jeweils aktuellen Zertifikatepreis im europäischen Emissionshandel (ETS) auf die Steuer aufzuschlagen.
Publikation lesenVerkehr & Mobilität
Anforderungen an ein modernes Personenbeförderungsrecht: nutzerorientiert, multimodal, sozial gerecht
01.02.2019
Marius Haardt, Ottmar Haardt, Stefan Heimlich, Wilhelm Lindenberg, Volker Sparmann, Bernd Törkel
Mobilität in der Stadt und auf dem Land beeinflusst stark das tägliche Leben der Menschen. Ohne Mobilität ist eine Teilhabe an der Gesellschaft nicht möglich. Treiber für die Mobilität können persönliche und berufliche Motive sein, die allerdings individuell, zeitlich und regional divergieren. Es braucht Lösungen und Angebote, die für die heutige Lebensgestaltung mit ihren neuen technischen und technologischen Möglichkeiten bestimmt sind. Im Mittelpunkt einer zukunftsfähigen Verkehrspolitik müssen die Menschen mit ihren unterschiedlichen Ansprüchen an eine moderne und bezahlbare Mobilität stehen.
Publikation lesenVerkehr & Mobilität
Deutschland 2035: Eine Reise in die Zukunft : Szenarien für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung
01.01.2019
Friedrich-Ebert-Stiftung. Managerkreis
Der Vorstand des Managerkreises und seine geladenen Gäste haben sich im November 2018 zu einem Zukunftsworkshop in der Friedrich-Ebert-Stiftung getroffen, um Antworten auf die Frage zu finden, wie sich Wirtschaft und Gesellschaft in den nächsten sechzehn Jahren entwickeln könnten. Dabei sind vier Zukunftsszenarien entstanden, die darstellen, wie sich Deutschland bis 2035 verändert haben könnte. Diese Szenarien sollen Grundlage sein, um daraus Handlungsempfehlungen für die Zukunft zu erarbeiten. Diese sollen thematische Anregungen für die Arbeit des Managerkreises in den nächsten Jahren sein.
Publikation lesenVerkehr & Mobilität
Anforderungen an eine Verkehrspolitik im Spannungsfeld zwischen Markt und Staat
01.09.2017
Friedrich-Ebert-Stiftung. Managerkreis
Das vorliegende Positionspapier ist ein Impuls zur spezifischen Diskussion um Mobilitätsdienstleistungen im Spannungsfeld zwischen Markt und Staat. Damit findet ein Thema Beachtung, das nach Auffassung des Managerkreises bislang nicht in ausreichendem Maße im Fokus verkehrspolitischer Debatten stand.
Publikation lesenVerkehr & Mobilität
Mobil bleiben!: Impulse für eine nachhaltige Mobilitätspolitik
01.03.2017
Friedrich-Ebert-Stiftung. Managerkreis
Eine leistungsfähige Mobilitätsinfrastruktur ist für die Bürger_innen nicht nur Voraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie ist auch zentral für eine nachhaltige Wirtschafts- und Industriepolitik. Dennoch wird die enorme Bedeutung, die Verkehrs- und Infrastrukturpolitik in Deutschland hat, nach wie vor unterschätzt.
Publikation lesenVerkehr & Mobilität
Der ÖPNV: Rückgrat und Motor eines zukunftsorientierten Mobilitätsverbundes
01.01.2015
Jürgen Fenske
Mobilität gehört zu den Grundbedürfnissen der Menschen. Sie ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe und gewährleistet die persönliche, soziale und berufliche Entwicklung jedes Einzelnen. Im Fokus der verkehrspolitischen Arbeit von Bund, Ländern und EU sollte daher weiterhin das Ziel stehen, umweltfreundliche, sichere und bezahlbare Mobilität für alle Bürger_innen anzubieten.
Publikation lesenVerkehr & Mobilität
Mobilität 4.0: Perspektiven der Digitalisierung für den Personenverkehr
01.01.2015
Michael Clausecker
Während eine Vielzahl unterschiedlicher (Mega-)Trends das Mobilitätsangebot und seine Nachfrage kontinuierlich verändern, unterstützen neue IT-Applikationen die Nutzung intermodaler Mobilitätsangebote mit ihrer immer neuen Aufteilung und Kombination unterschiedlicher Verkehrsträger. Gleichzeitig liefern diese 'Apps' eine Fülle von Nutzerdaten.
Publikation lesenVerkehr & Mobilität
Schwerpunkte der Infrastrukturfinanzierung: Dokumenation der Podiumsdisskussion des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung, 15. Juni 2010 in Berlin
15.06.2010
Philip Schunke
Kürzere Version: Die Doku fasst eine Podiumsdiskussion des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung (Juni 2010) zur Verkehrsinfrastrukturfinanzierung zusammen. Dr. Stefan Kooths eröffnet mit der These "Deutschland lebt von der Substanz" und fordert mehr Nutzerfinanzierung statt Steuerfinanzierung. Staatssekretär Scheurle, SPD-Politiker Pronold und Pro-Mobilität-Präsident Fischer diskutieren kontrovers über Finanzierungsniveau, Effizienzreserven und die Rolle der VIFG. Ein pointierter Einblick in einen zentralen Zielkonflikt der deutschen Verkehrspolitik.
Publikation lesenVerkehr & Mobilität
Verkehr finanziert Verkehr: 11 Thesen zur Nutzerfinanzierung der Verkehrsinfrastruktur
01.01.2009
Wilhelm Pällmann
Deutschlands Straßen und Schienen leiden seit Jahrzehnten unter latenter Unterfinanzierung – der aktuelle Bundesverkehrswegeplan war schon bei seiner Auflegung zu mindestens 35% unterfinanziert. In diesen 11 pointierten Thesen fordert Dr.-Ing. E.h. Wilhelm Pällmann, ehemaliger Vorsitzender der Regierungskommission Verkehrsinfrastrukturfinanzierung, einen radikalen Paradigmenwechsel: "Verkehr finanziert Verkehr" statt Steuertöpfe und politisch verwässerter Zweckbindung. Präzise nach Verkehrsträgern differenziert – von der voll nutzerfinanzierbaren Straße über die zuschussbedürftige Schiene bis zu erfolgreich selbstfinanzierten Flughäfen – liefert der Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung eine schonungslose Bestandsaufnahme und einen konkreten Fahrplan aus der Finanzierungsfalle.
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