Arbeitsgruppe
Verkehr & Mobilität
Die Arbeitsgruppe Verkehr & Mobilität arbeitet an der Verkehrswende zwischen Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und sozialer Teilhabe. Ihre Themen reichen von der langfristigen Finanzierung von Straße und Schiene über den Schienengüterverkehr und den urbanen Wirtschaftsverkehr bis zu bezahlbarer Elektromobilität und der Digitalisierung des Verkehrssektors. Kennzeichnend ist der Blick auf konkrete Finanzierungs- und Umsetzungsfragen statt bloßer Zielbekenntnisse.
Publikationen
Verkehr & Mobilität
Ohne den Schienengüterverkehr steht das Land still
08.06.2026
Dr. Jan Zeese, Ralf Behrens, Dr. Georg F. Bolz, Stefan Heimlich
Eine moderne Politik für eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur verbindet technologische Innovation, soziale Verantwortung und strategische Industriepolitik. Sie schafft Mobilität für alle, stärkt Regionen, ermöglicht Klimaschutz und sichert industrielle Wettbewerbsfähigkeit, Arbeit und Wertschöpfung. Dies ist gut für Deutschland – und auch für Europa.
Publikation lesenVerkehr & Mobilität
Social Leasing für Batterie-elektrische Personenkraftwagen
01.02.2026
Stefan Heimlich, Dr. Ralf Resch
Social Leasing für batterieelektrische Pkw kann Haushalten mit niedrigen und mittleren Einkommen bezahlbare Mobilität sichern, den Ersatz alter Verbrenner beschleunigen und europäische Wertschöpfung stärken. Orientiert am französischen „leasing social" lassen sich Eckpunkte für ein deutsches Programm entwickeln – finanziert über EU-Sozialklimafonds und ETS2.
Publikation lesenVerkehr & Mobilität
Digitales
Digitalisierung im Verkehrssektor: Digitalisierung aktiver gestalten und endlich in die Breite bringen
01.12.2024
Marius Haardt
Die Digitalisierung im Verkehrswesen muss als umfassende Transformation begriffen und für die Menschen gestaltet werden. Dabei müssen die Digitalisierung und die ihr zugrundeliegenden Daten als Hebel der Verkehrswende genutzt werden, wie das Impulspapier der AG Verkehr und Mobilität des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung fordert. Das Impulspapier fordert, dass Digitalisierung im Verkehr nicht nur über Pilotprojekte laufen darf, sondern von der Politik in die Breite gebracht werden muss. Nur so kann Digitalisierung in diesem Bereich positiv aufgenommen und Risiken frühzeitig erkannt werden sowie als Instrument gegen Fachkräftemangel und zur Stärkung der Resilienz des Verkehrssektors dienen. Dazu präsentiert das Papier vier Botschaften und einen 7-Punkte-Plan für Politik und Verwaltung.
Publikation lesenVerkehr & Mobilität
Vorfahrt für die Güter: Wirtschaftsverkehr in urbanen Räumen neu denken
01.01.2024
Stefan Heimlich, Jürgen Niemann
Der wachsende Lieferverkehr in Städten bringt Herausforderungen mit sich: Staus, Umweltbelastung und Flächenkonkurrenz. Innovative Lösungen wie baulichen Maßnahmen und technische Innovationen, wie etwa die Digitalisierung von Verkehrsplänen, werden benötigt, um den Problemdruck zu begegnen. Gleichzeitig braucht es den Willen, dem Güter- und Lieferverkehr Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr einzuräumen und diesen im öffentlichen Raum zu reduzieren.
Publikation lesenVerkehr & Mobilität
Das Finanzierungsschachbrett für den Verkehr: Gedanken zu einer Angebots- und Investitionsoffensive
01.06.2023
Friedrich-Ebert-Stiftung. Managerkreis
Der Investitionsbedarf im Verkehrssektor wächst – gleichzeitig geraten bestehende Finanzierungsmodelle an ihre Grenzen. Der Beitrag analysiert die größten Herausforderungen und entwickelt konkrete Vorschläge für eine nachhaltige Finanzierung von Straße, Schiene und öffentlichem Verkehr.
Publikation lesenVerkehr & Mobilität
Sommerhit Neun-Euro-Ticket - aber was kommt danach?: Vorschläge für einen nachhaltigen und kundenfreundlichen öffentlichen Verkehr
01.09.2022
Jürgen Fenske, Stefan Heimlich, Bernd Törkel, Hans Leister
Anlässlich des "Neun-Euro-Tickets" formuliert dieses Impulspapier der AG Verkehr und Mobilität des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung konkrete Vorschläge für einen nachhaltigen und kundenfreundlichen öffentlichen Verkehr. Die Autoren sprechen sich für eine attraktive Nachfolgeregelung für das Neun-Euro-Ticket aus. Gleichzeitig machen sie deutlich, dass attraktive Preise allein die Verkehrswende nicht herbeiführen werden. Neben Rahmenbedingungen, die zu einer besseren Ausgestaltung und Dienstleistung des ÖPNV beitragen können, skizzieren sie auch Elemente zur Mobilisierung zusätzlicher Finanzierungsmittel. Fest steht, dass es Klarheit über den künftigen finanziellen Rahmen für den ÖPNV geben muss. Gestaltet werden kann er nicht nur mit dem bisherigen Finanzierungssystem des ÖPNV, betonen die Autoren. Sie plädieren dafür, alle Förderungsmöglichkeiten des Bundes und der Länder im Verkehr und alle Verkehrsträger einzubeziehen.
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