
Bis 2030 fehlen in Hessen rund 240.000 Fachkräfte – etwa 160.000 mit Berufsabschluss und 80.000 mit Studienabschluss. Besonders angespannt ist die Lage in den Engpassberufen in Pflege, Bau und Handwerk. Hessens Landesregierung setzt auf eine Gesamtstrategie mit Stabsstelle, Zukunftswerkstätten, drei Welcomecentern, einem Lohnatlas sowie Instrumenten zur Vermittlung, Qualifizierung und Sprachförderung.
Mit der hessischen Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, Heike Hofmann, sowie Björn Krienke (Agentur für Arbeit Frankfurt am Main), Barbara Wagner (GFFB gGmbH) und Joy Edwin Thanarajah (DEININGER Unternehmensberatung) diskutiert der Managerkreis Rhein-Main, was die Strategie des Landes leistet und wo sie an Grenzen stößt.
Im Mittelpunkt stehen die Rolle der Unternehmen, die Bedeutung kontinuierlicher Weiterbildung, die Sprachförderung, eine zentrale Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse sowie die Frage, wie sich Industriepolitik, Willkommenskultur und europäische Mittel zu einer tragfähigen Antwort verbinden lassen. Moderation: Petra Rossbrey.