
Die Globalisierung, wie sie über Jahrzehnte den Welthandel prägte, steht unter Druck. Handelskonflikte, geopolitische Blockbildung und der Umbau von Lieferketten zwingen Unternehmen zu strategischer Neuausrichtung – und stellen die Politik vor die Frage, wie offene Märkte und wirtschaftliche Resilienz zusammengehen.
Für ein Logistikunternehmen wie DHL, dessen Geschäftsmodell auf funktionierenden globalen Warenströmen beruht, sind diese Verschiebungen unmittelbar spürbar. Melanie Kreis, als Finanzvorständin der DHL Group mit dem Kapitaleinsatz und der finanziellen Steuerung eines der größten Logistikkonzerne der Welt betraut, verfügt über einen präzisen Blick auf die realwirtschaftlichen Folgen der geoökonomischen Neuordnung.
Sie diskutiert, welche Rolle Führung in unsicheren Zeiten spielt, wie Unternehmen zwischen Effizienz und Robustheit navigieren und welche Rahmenbedingungen die Politik setzen muss, damit der Standort Deutschland im veränderten Welthandel bestehen kann.
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