Publikationen mit Haltung

Der Managerkreis gibt Impulse in die politische Debatte, vertritt klare Standpunkte und teilt Wissen aus der wirtschaftspolitischen Praxis.

Wege aus der Krise: Zukunfts- und Konjunkturpaket des Managerkreises

01.01.2009
Alexander Fischer

Anfang 2009 trifft Deutschland der perfekte Sturm: Finanzkrise, Konjunktureinbruch und Automobilkrise gleichzeitig – bei einer Exportquote von 47% des BIP besonders schmerzhaft. Dieses Konzeptpapier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung (Februar 2009) liefert nicht nur die Diagnose der "gespaltenen Konjunktur", sondern ein konkretes Zukunfts- und Konjunkturpaket: von Clearingstelle und Bürgschaftsausweitung zur Bankenrettung über milliardenschwere Investitionen in Infrastruktur, Energieeffizienz und Bildung bis zu gezielten Kfz-Kaufanreizen – stets mit der klaren Maxime "Deutschland muss besser aus der Krise kommen als es hineinging". Ein Blick auf ordnungspolitische Weichenstellungen sozialdemokratischer Wirtschaftspolitik mitten in der akuten Krise.

Publikation lesen

Mittelstandsfinanzierung in Zeiten der Krise

01.01.2009
Asmus Angelkort

Teaser: Kreditklemme oder nur teurere Kredite? Dieses Thesenpapier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung (April 2009) räumt mit einem populären Krisen-Mythos auf: Eine allgemeine Kreditklemme für den deutschen Mittelstand gibt es nicht – wohl aber verschärfte Konditionen, die gerade margenschwachen KMU gefährlich werden können. Die Autoren analysieren das eigentliche Grundproblem – die notorisch dünne Eigenkapitaldecke deutscher KMU im internationalen Vergleich – und fordern konkrete Reformen bei Steuerneutralität, Private-Equity-Standort und Förderbanken-Kooperation, warnen aber zugleich eindringlich vor ordnungspolitischen Schnellschüssen wie einem staatlichen "Deutschlandfonds".

Publikation lesen

Europäische Industriepolitik: zwischen Wettbewerb und Interventionismus

01.01.2009
Reinhold Kopp, Fritjof Mietsch, Gert von der Groeben

Während die EU-Kommission auf freien Wettbewerb pocht, betreibt Frankreich seit Jahren gezielten Wirtschaftspatriotismus – von der Abwehr der Mittal-Übernahme bei Arcelor bis zur Verhinderung von E.ON bei Endesa. Dieses Papier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung (April 2009) seziert den Widerspruch zwischen europäischem Ordnungsanspruch und nationaler Industriepolitik-Realität und zeigt an prominenten Fällen (Alstom/Siemens, EADS/Airbus, GdF-Suez), wie "nationale Champions" den Binnenmarkt unterlaufen. Die Autoren fordern eine neue, ehrliche Architektur europäischer Industriepolitik, die Wettbewerbsordnung und legitime industrielle Gestaltungsspielräume endlich in Balance bringt.

Publikation lesen

Dem Managerkreis auf LinkedIn folgen

Auf der Business-Plattform LinkedIn erhalten Sie einen Einblick in unsere aktuellen Veröffentlichungen. Folgen Sie uns und werden Teil unseres erweiterten Netzwerkes.