Der Managerkreis gibt Impulse in die politische Debatte, vertritt klare Standpunkte und teilt Wissen aus der wirtschaftspolitischen Praxis.
Anfang 2009 trifft Deutschland der perfekte Sturm: Finanzkrise, Konjunktureinbruch und Automobilkrise gleichzeitig – bei einer Exportquote von 47% des BIP besonders schmerzhaft. Dieses Konzeptpapier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung (Februar 2009) liefert nicht nur die Diagnose der "gespaltenen Konjunktur", sondern ein konkretes Zukunfts- und Konjunkturpaket: von Clearingstelle und Bürgschaftsausweitung zur Bankenrettung über milliardenschwere Investitionen in Infrastruktur, Energieeffizienz und Bildung bis zu gezielten Kfz-Kaufanreizen – stets mit der klaren Maxime "Deutschland muss besser aus der Krise kommen als es hineinging". Ein Blick auf ordnungspolitische Weichenstellungen sozialdemokratischer Wirtschaftspolitik mitten in der akuten Krise.
Publikation lesenTeaser: Kreditklemme oder nur teurere Kredite? Dieses Thesenpapier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung (April 2009) räumt mit einem populären Krisen-Mythos auf: Eine allgemeine Kreditklemme für den deutschen Mittelstand gibt es nicht – wohl aber verschärfte Konditionen, die gerade margenschwachen KMU gefährlich werden können. Die Autoren analysieren das eigentliche Grundproblem – die notorisch dünne Eigenkapitaldecke deutscher KMU im internationalen Vergleich – und fordern konkrete Reformen bei Steuerneutralität, Private-Equity-Standort und Förderbanken-Kooperation, warnen aber zugleich eindringlich vor ordnungspolitischen Schnellschüssen wie einem staatlichen "Deutschlandfonds".
Publikation lesenWährend die EU-Kommission auf freien Wettbewerb pocht, betreibt Frankreich seit Jahren gezielten Wirtschaftspatriotismus – von der Abwehr der Mittal-Übernahme bei Arcelor bis zur Verhinderung von E.ON bei Endesa. Dieses Papier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung (April 2009) seziert den Widerspruch zwischen europäischem Ordnungsanspruch und nationaler Industriepolitik-Realität und zeigt an prominenten Fällen (Alstom/Siemens, EADS/Airbus, GdF-Suez), wie "nationale Champions" den Binnenmarkt unterlaufen. Die Autoren fordern eine neue, ehrliche Architektur europäischer Industriepolitik, die Wettbewerbsordnung und legitime industrielle Gestaltungsspielräume endlich in Balance bringt.
Publikation lesenAuf der Business-Plattform LinkedIn erhalten Sie einen Einblick in unsere aktuellen Veröffentlichungen. Folgen Sie uns und werden Teil unseres erweiterten Netzwerkes.