Publikationen mit Haltung

Der Managerkreis gibt Impulse in die politische Debatte, vertritt klare Standpunkte und teilt Wissen aus der wirtschaftspolitischen Praxis.

Neustart?: Fünf Punkte zum Jahreswirtschaftsbericht 2010

01.01.2010
Ulrich Pfeiffer

Das Diskussionspapier setzt sich kritisch mit dem Jahreswirtschaftsbericht 2010 auseinander und plädiert für eine langfristig ausgerichtete Reformagenda. Im Mittelpunkt stehen nachhaltige Haushaltskonsolidierung, wirtschaftliches Wachstum, Bildungs- und Arbeitsmarktreformen sowie eine Modernisierung der öffentlichen Verwaltung und Infrastruktur, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands dauerhaft zu stärken.

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Lessons from the financial crisis: discussion paper by the Permanent Working Group on Financial Policy, Taxes, Budget and Financial Markets of Managers in the Friedrich-Ebert-Stiftung

01.01.2010
Harald Noack, Karl-Peter Schackmann-Fallis

This discussion paper draws lessons from the global financial crisis and outlines policy recommendations for a more stable financial system. It focuses on strengthening the regulation of systemically important banks, promoting risk-based banking supervision, enhancing consumer protection, and improving the stability and transparency of international financial markets.

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Verkehr finanziert Verkehr: 11 Thesen zur Nutzerfinanzierung der Verkehrsinfrastruktur

01.01.2009
Wilhelm Pällmann

Deutschlands Straßen und Schienen leiden seit Jahrzehnten unter latenter Unterfinanzierung – der aktuelle Bundesverkehrswegeplan war schon bei seiner Auflegung zu mindestens 35% unterfinanziert. In diesen 11 pointierten Thesen fordert Dr.-Ing. E.h. Wilhelm Pällmann, ehemaliger Vorsitzender der Regierungskommission Verkehrsinfrastrukturfinanzierung, einen radikalen Paradigmenwechsel: "Verkehr finanziert Verkehr" statt Steuertöpfe und politisch verwässerter Zweckbindung. Präzise nach Verkehrsträgern differenziert – von der voll nutzerfinanzierbaren Straße über die zuschussbedürftige Schiene bis zu erfolgreich selbstfinanzierten Flughäfen – liefert der Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung eine schonungslose Bestandsaufnahme und einen konkreten Fahrplan aus der Finanzierungsfalle.

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Wege aus der Krise: Zukunfts- und Konjunkturpaket des Managerkreises

01.01.2009
Alexander Fischer

Anfang 2009 trifft Deutschland der perfekte Sturm: Finanzkrise, Konjunktureinbruch und Automobilkrise gleichzeitig – bei einer Exportquote von 47% des BIP besonders schmerzhaft. Dieses Konzeptpapier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung (Februar 2009) liefert nicht nur die Diagnose der "gespaltenen Konjunktur", sondern ein konkretes Zukunfts- und Konjunkturpaket: von Clearingstelle und Bürgschaftsausweitung zur Bankenrettung über milliardenschwere Investitionen in Infrastruktur, Energieeffizienz und Bildung bis zu gezielten Kfz-Kaufanreizen – stets mit der klaren Maxime "Deutschland muss besser aus der Krise kommen als es hineinging". Ein Blick auf ordnungspolitische Weichenstellungen sozialdemokratischer Wirtschaftspolitik mitten in der akuten Krise.

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Mittelstandsfinanzierung in Zeiten der Krise

01.01.2009
Asmus Angelkort

Teaser: Kreditklemme oder nur teurere Kredite? Dieses Thesenpapier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung (April 2009) räumt mit einem populären Krisen-Mythos auf: Eine allgemeine Kreditklemme für den deutschen Mittelstand gibt es nicht – wohl aber verschärfte Konditionen, die gerade margenschwachen KMU gefährlich werden können. Die Autoren analysieren das eigentliche Grundproblem – die notorisch dünne Eigenkapitaldecke deutscher KMU im internationalen Vergleich – und fordern konkrete Reformen bei Steuerneutralität, Private-Equity-Standort und Förderbanken-Kooperation, warnen aber zugleich eindringlich vor ordnungspolitischen Schnellschüssen wie einem staatlichen "Deutschlandfonds".

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Europäische Industriepolitik: zwischen Wettbewerb und Interventionismus

01.01.2009
Reinhold Kopp, Fritjof Mietsch, Gert von der Groeben

Während die EU-Kommission auf freien Wettbewerb pocht, betreibt Frankreich seit Jahren gezielten Wirtschaftspatriotismus – von der Abwehr der Mittal-Übernahme bei Arcelor bis zur Verhinderung von E.ON bei Endesa. Dieses Papier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung (April 2009) seziert den Widerspruch zwischen europäischem Ordnungsanspruch und nationaler Industriepolitik-Realität und zeigt an prominenten Fällen (Alstom/Siemens, EADS/Airbus, GdF-Suez), wie "nationale Champions" den Binnenmarkt unterlaufen. Die Autoren fordern eine neue, ehrliche Architektur europäischer Industriepolitik, die Wettbewerbsordnung und legitime industrielle Gestaltungsspielräume endlich in Balance bringt.

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