Der Managerkreis gibt Impulse in die politische Debatte, vertritt klare Standpunkte und teilt Wissen aus der wirtschaftspolitischen Praxis.
Kein anderes Thema hat die politische Debatte der letzten Monate stärker bestimmt als die Flüchtlingsfrage. Große Herausforderungen liegen noch vor uns. Wenn es nicht gelingt, die Flüchtlinge mit Bleibeperspektive schnell und wirksam zu integrieren, wird unsere Gesellschaft Schaden nehmen. Mit den jetzt dringend notwendigen Investitionen in Bildung und Ausbildung, Wohnungsbau und Sozialleistungen sind aber auch enorme Chancen für eine sozial gerechte Modernisierung unserer Gesellschaft verbunden. Investitionen müssen die vorhandenen Strukturprobleme aufgreifen. So werden aus Integrationskosten Investitionen in die soziale Balance und damit in die Zukunft Deutschlands.
Publikation lesenDie Digitalisierung verändert die Arbeit. Positiven Wirkungen und Chancen stehen Risiken gegenüber. Die Gestaltung der Digitalen Arbeit bietet den Sozialpartnern die Chance, die industriellen Beziehungen zu modernisieren und bestehende Lücken in der Regulierung der Arbeit gemeinsam zu schließen. Offensichtlich ist zudem, dass die Gestaltung der Arbeit durch bessere Personalarbeit unterstützt werden muss.
Publikation lesenDie volkswirtschaftlichen, politischen, technischen und ökologischen Aspekte der Energiewende haben auch regionale und lokale Gesichtspunkte und Auswirkungen. Eine gute Abstimmung der energiepolitischen Aktivitäten zwischen den mitteldeutschen Bundesländern ist deshalb nicht nur im Hinblick auf die Durchsetzung gegenüber anderen Ländern, dem Bund und der EU erforderlich, sondern auch für die Formulierung und Umsetzung einer in sich konsistenten Energie- und Strukturpolitik im mitteldeutschen Wirtschaftsraum.
Publikation lesenIn einer Veranstaltungsreihe hat der Managerkreis Mitteldeutschland der Friedrich-Ebert-Stiftung den Themenkomplex Energiewende aus mitteldeutscher Perspektive beleuchtet. Dieser Band dokumentiert die Ergebnisse der Diskussionen.
Publikation lesenMit der Entscheidung der EZB, die Ausgabe der 500-Euro-Banknote einzustellen und den derzeitigen Überlegungen zur gesetzlichen Begrenzung von Bargeldzahlungen in Deutschland bzw. EU-weit, hat die Diskussion um die Bargeldabschaffung an Intensität gewonnen. Die Autoren beziehen hierzu Stellung.
Publikation lesenEU-Bankenaufsicht - Wer garantiert Transparenz und demokratische Legitimation des neuen Systems? Die Autoren des vorliegenden Papiers zeigen auf, dass - auf Basis der praktischen Erfahrungen sowie vor dem Hintergrund existierender Transparenz-und Demokratiedefizite - sowohl die Rolle der European Banking Authority (EBA) in der bankaufsichtsrechtlichen europäischen Regulierung als auch die Rolle der Europäischen Zentralbank im SSM einer fundierten Analyse und kritischen Bewertung unterzogen werden müssen.
Publikation lesenZum 25-jährigen Bestehen des Managerkreises haben 40 namhafte Vertreter_innen aus Wirtschaft und Politik ihre Perspektive für eine sozialdemokratisch geprägte Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik dargestellt.
Publikation lesenEuropa steht im Zuge der verschiedenen Krisen der vergangenen Jahre am Scheideweg. Insbesondere stellen sich grundsätzliche Fragen zu den jeweiligen Spielräumen europäischer und nationaler Ordnungspolitik und dem verbundenen Wechselspiel zwischen europäischen und nationalen Institutionen. Eine weitere Harmonisierung der Wirtschaftspolitik in Europa ist grundsätzlich zu begrüßen, wenn sie die Chancengleichheit der Unternehmen fördert und einen ordnungspolitischen Rahmen für wirtschaftliches Wachstum schafft. Diese Harmonisierung darf aber nicht die Eigenverantwortung und Flexibilität der Nationalstaaten unterminieren.
Publikation lesenMit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Dezember 2014 müssen die Verschonungsregeln bei der Erbschaftsteuer neu geregelt werden. Spätestens bis 30. Juni 2016 muss die Bundesregierung einen Gesetzentwurf vorlegen. Harald Noack und Wolfgang Wiegard schlagen vor, sämtliche Vermögensgegenstände zu erfassen und steuerlich gleichzustellen.
Publikation lesenDigitalisierung, Industrie 4.0, demographischer Wandel und andere tiefgreifende Veränderungen stellen Wirtschaft und Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Bisher sind Betriebe und Verwaltungen jedoch nur unzureichend auf den ökonomischen, technischen und sozio-kulturellen Wandel vorbereitet. Insbesondere muss sich der Umgang mit der knappen produktiven Ressource Mensch verändern. Gefordert sind die Akteure vor Ort: kompetente und motivierte Beschäftigte, Führungskräfte, Personalmanager, betriebliche Interessenvertreter und Gewerkschaften. Politische Gestaltung muss hier unterstützen.
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