Der Managerkreis gibt Impulse in die politische Debatte, vertritt klare Standpunkte und teilt Wissen aus der wirtschaftspolitischen Praxis.
Eine leistungsfähige Mobilitätsinfrastruktur ist für die Bürger_innen nicht nur Voraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie ist auch zentral für eine nachhaltige Wirtschafts- und Industriepolitik. Dennoch wird die enorme Bedeutung, die Verkehrs- und Infrastrukturpolitik in Deutschland hat, nach wie vor unterschätzt.
Publikation lesenEin Jahrzehnt nach Ausbruch der Finanzkrise ist am US-amerikanischen Finanzmarkt offenbar Normalität eingekehrt. Die Großbanken dort verdienen wieder Geld. Die bedeutenderen Geldhäuser in Europa dagegen scheinen die Krise weniger erfolgreich bewältigt zu haben. Eine schwächere Ertragslage, die Suche nach einem nachhaltigen Geschäftsmodell und vergleichsweise hohe Anteile an notleidenden Krediten belasten immer noch Banken in mehreren europäischen Ländern. Die unterschiedliche Entwicklung der Banken diesseits und jenseits des Atlantiks analysieren die Autoren in dem vorliegenden Papier.
Publikation lesenPolitischer Wille und der entsprechende regulatorische Rahmen sind wesentliche Treiber für klimafreundlicheres Verhalten von Wirtschaft und Gesellschaft. Trotz ihrer unbestrittenen Notwendigkeit sollte dabei aber nicht nur einseitig auf richtungsweisende Gipfelentscheidungen und weltweite Abkommen geschaut werden. Längst folgen technologischer Fortschritt und durch Innovation erzielte Wettbewerbsvorteile auch einer Eigendynamik. Außerdem richten sich Investitionsverhalten, Finanzierungsmodelle und Finanzprodukte zunehmend an Nachhaltigkeitsaspekten aus. Durch sektorübergreifende Zusammenarbeit und Standardisierung können diese Entwicklungen wirkungsvoll unterstützt werden.
Publikation lesenDie Digitalisierung der Wirtschaft birgt enorme Chancen. Welche Hebel müssen Unternehmen in Bewegung setzen, um die Unternehmensgeschichte positiv ins neue, digitale Zeitalter fortzuschreiben? Wie können Sie erfolgreich digitale Ideenlabore aufbauen und betreiben? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Autoren.
Publikation lesenDer Klimavertrag von Paris hat die Ziele Deutschlands bestätigt. Nicht das "Ob", nur das "Wie" ist offen. Die Autoren zeigen politische Handlungsoptionen auf und warnen, dass Dekarbonisierung nicht zur Deindustrialisierung führen darf.
Publikation lesenDie Rentenreformen unter Rot-Grün und der folgenden Großen Koalition in den Jahren 2002 und 2007 haben die Zukunftsfähigkeit der Gesetzlichen Rente gestärkt. Die sozialpolitisch motivierten Leistungsausweitungen (Mütterrente, Rente mit 63) der jetzigen Regierung werden den künftig bestehenden Konsolidierungsbedarf weiter vergrößern. Es bedarf einer vorausschauenden Politik, um das Rentensystem dauerhaft zu stabilisieren. Deshalb sind sowohl die umlagefinanzierte als auch die ergänzende kapitalgedeckte Altersvorsorge konsequent weiterzuentwickeln.
Publikation lesenDer Ordoliberalismus stellt sich in einem radikalen Sinne gegen jegliche Form von gesellschaftlichen und ökonomischen Privilegien. Nur dort, wo eine `'machtfreie' Wirtschaftsordnung realisiert werde, werden Menschen ihm zufolge in die Lage dazu versetzt, ihr Leben selbstbestimmt führen zu können. In genau diesem Ausgangspunkt von Ordoliberalismus und Ordnungspolitik liegt der zentrale Grund, warum Kerngedanken des Ordoliberalismus für die Ausgestaltung einer freiheitlichen, emanzipatorischen und zugleich inklusiven, weil nicht auf Privilegien basierenden Wirtschaftsordnung herangezogen werden können.
Publikation lesenKern sozialdemokratischer Politik ist, einen ordnenden Rahmen für Wachstum zu setzen und dies mit dem Versprechen einer Verteilungsgerechtigkeit zu paaren, um möglichst viele Menschen an dem wirtschaftlich generierten Wohlstand teilhaben zu lassen. Angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen mit ihren oftmals intransparenten Regulierungspolitiken brauchen wir eine Debatte über Bausteine einer Ordnungspolitik für die Ökonomie des 21. Jahrhunderts aus der Perspektive der Sozialen Demokratie. Diese Debatte kann nicht nur die nationalen Gestaltungsmöglichkeiten im Blick haben, sondern muss immer auch europäische und internationale Handlungsräume mitdenken.
Publikation lesenSeit der Finanz- und Eurokrise steht zumindest die ökonomische Logik der Union auf dem Prüfstand. Sind die zunehmende Vergemeinschaftung makroökonomischer Kompetenzen einerseits und die politisch-institutionelle Konstruktion der EU andererseits dazu geeignet, Krisensituationen adäquat zu begegnen? Verschärfen die ökonomischen und institutionellen Rahmenbedingungen sogar die Krisenanfälligkeit, zumindest in einigen Mitgliedsstaaten? Diesen Fragen geht Carsten Kühl unter dem Titel 'Makroökonomische Steuerung in der EU - Zwischen nationaler und supranationaler Ohnmacht' nach.
Publikation lesenDeutschland hat ein leistungsstarkes und anpassungsfähiges Gesundheitssystem, das in der Lage ist eine große Zahl zusätzlicher Menschen wie alle GKV-Versicherten mit dem medizinisch Notwendigen zu versorgen. Viele Ärzte und Pfleger zeigen bei der Versorgung von Flüchtlingen ein Engagement, das großes Lob verdient. Das Problem liegt in den Abläufen. Leistungsansprüche, Abrechnungsverfahren und Zugangsregeln zu Versorgungsangeboten sind bundesweit und in den Kommunen ebenso uneinheitlich, wie auch die Frage ungeklärt ist, wie langfristig anfallende Zusatzkosten finanziert werden sollen. Verfahren müssen dringend effizient vereinheitlicht werden.
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