Der Managerkreis gibt Impulse in die politische Debatte, vertritt klare Standpunkte und teilt Wissen aus der wirtschaftspolitischen Praxis.
Die Digitalisierung der Wirtschaft birgt enorme Chancen. Welche Hebel müssen Unternehmen in Bewegung setzen, um die Unternehmensgeschichte positiv ins neue, digitale Zeitalter fortzuschreiben? Wie können Sie erfolgreich digitale Ideenlabore aufbauen und betreiben? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Autoren.
Publikation lesenDer Klimavertrag von Paris hat die Ziele Deutschlands bestätigt. Nicht das "Ob", nur das "Wie" ist offen. Die Autoren zeigen politische Handlungsoptionen auf und warnen, dass Dekarbonisierung nicht zur Deindustrialisierung führen darf.
Publikation lesenDie Rentenreformen unter Rot-Grün und der folgenden Großen Koalition in den Jahren 2002 und 2007 haben die Zukunftsfähigkeit der Gesetzlichen Rente gestärkt. Die sozialpolitisch motivierten Leistungsausweitungen (Mütterrente, Rente mit 63) der jetzigen Regierung werden den künftig bestehenden Konsolidierungsbedarf weiter vergrößern. Es bedarf einer vorausschauenden Politik, um das Rentensystem dauerhaft zu stabilisieren. Deshalb sind sowohl die umlagefinanzierte als auch die ergänzende kapitalgedeckte Altersvorsorge konsequent weiterzuentwickeln.
Publikation lesenDer Ordoliberalismus stellt sich in einem radikalen Sinne gegen jegliche Form von gesellschaftlichen und ökonomischen Privilegien. Nur dort, wo eine `'machtfreie' Wirtschaftsordnung realisiert werde, werden Menschen ihm zufolge in die Lage dazu versetzt, ihr Leben selbstbestimmt führen zu können. In genau diesem Ausgangspunkt von Ordoliberalismus und Ordnungspolitik liegt der zentrale Grund, warum Kerngedanken des Ordoliberalismus für die Ausgestaltung einer freiheitlichen, emanzipatorischen und zugleich inklusiven, weil nicht auf Privilegien basierenden Wirtschaftsordnung herangezogen werden können.
Publikation lesenKern sozialdemokratischer Politik ist, einen ordnenden Rahmen für Wachstum zu setzen und dies mit dem Versprechen einer Verteilungsgerechtigkeit zu paaren, um möglichst viele Menschen an dem wirtschaftlich generierten Wohlstand teilhaben zu lassen. Angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen mit ihren oftmals intransparenten Regulierungspolitiken brauchen wir eine Debatte über Bausteine einer Ordnungspolitik für die Ökonomie des 21. Jahrhunderts aus der Perspektive der Sozialen Demokratie. Diese Debatte kann nicht nur die nationalen Gestaltungsmöglichkeiten im Blick haben, sondern muss immer auch europäische und internationale Handlungsräume mitdenken.
Publikation lesenSeit der Finanz- und Eurokrise steht zumindest die ökonomische Logik der Union auf dem Prüfstand. Sind die zunehmende Vergemeinschaftung makroökonomischer Kompetenzen einerseits und die politisch-institutionelle Konstruktion der EU andererseits dazu geeignet, Krisensituationen adäquat zu begegnen? Verschärfen die ökonomischen und institutionellen Rahmenbedingungen sogar die Krisenanfälligkeit, zumindest in einigen Mitgliedsstaaten? Diesen Fragen geht Carsten Kühl unter dem Titel 'Makroökonomische Steuerung in der EU - Zwischen nationaler und supranationaler Ohnmacht' nach.
Publikation lesenDeutschland hat ein leistungsstarkes und anpassungsfähiges Gesundheitssystem, das in der Lage ist eine große Zahl zusätzlicher Menschen wie alle GKV-Versicherten mit dem medizinisch Notwendigen zu versorgen. Viele Ärzte und Pfleger zeigen bei der Versorgung von Flüchtlingen ein Engagement, das großes Lob verdient. Das Problem liegt in den Abläufen. Leistungsansprüche, Abrechnungsverfahren und Zugangsregeln zu Versorgungsangeboten sind bundesweit und in den Kommunen ebenso uneinheitlich, wie auch die Frage ungeklärt ist, wie langfristig anfallende Zusatzkosten finanziert werden sollen. Verfahren müssen dringend effizient vereinheitlicht werden.
Publikation lesenKein anderes Thema hat die politische Debatte der letzten Monate stärker bestimmt als die Flüchtlingsfrage. Große Herausforderungen liegen noch vor uns. Wenn es nicht gelingt, die Flüchtlinge mit Bleibeperspektive schnell und wirksam zu integrieren, wird unsere Gesellschaft Schaden nehmen. Mit den jetzt dringend notwendigen Investitionen in Bildung und Ausbildung, Wohnungsbau und Sozialleistungen sind aber auch enorme Chancen für eine sozial gerechte Modernisierung unserer Gesellschaft verbunden. Investitionen müssen die vorhandenen Strukturprobleme aufgreifen. So werden aus Integrationskosten Investitionen in die soziale Balance und damit in die Zukunft Deutschlands.
Publikation lesenDie Digitalisierung verändert die Arbeit. Positiven Wirkungen und Chancen stehen Risiken gegenüber. Die Gestaltung der Digitalen Arbeit bietet den Sozialpartnern die Chance, die industriellen Beziehungen zu modernisieren und bestehende Lücken in der Regulierung der Arbeit gemeinsam zu schließen. Offensichtlich ist zudem, dass die Gestaltung der Arbeit durch bessere Personalarbeit unterstützt werden muss.
Publikation lesenDie volkswirtschaftlichen, politischen, technischen und ökologischen Aspekte der Energiewende haben auch regionale und lokale Gesichtspunkte und Auswirkungen. Eine gute Abstimmung der energiepolitischen Aktivitäten zwischen den mitteldeutschen Bundesländern ist deshalb nicht nur im Hinblick auf die Durchsetzung gegenüber anderen Ländern, dem Bund und der EU erforderlich, sondern auch für die Formulierung und Umsetzung einer in sich konsistenten Energie- und Strukturpolitik im mitteldeutschen Wirtschaftsraum.
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