Der Managerkreis gibt Impulse in die politische Debatte, vertritt klare Standpunkte und teilt Wissen aus der wirtschaftspolitischen Praxis.
Die europäische Bankenunion steht kurz vor ihrer Verabschiedung. Doch statt einheitlicher Regeln für die gesamte Europäische Union gibt es unterschiedliche Anwendungsbereiche für unterschiedliche Länder und Banken. Eine genuin europäische Lösung war ohne Vertragsänderungen nicht zu erzielen. Kann die Bankenunion damit ein geeignetes Instrument gegen neue Krisen sein oder bleibt sie am Ende nur ein Versprechen?
Publikation lesenWirtschaft und Gesellschaft brauchen hoch qualifizierte Fachkräfte. Aber sind die weitere Akademisierung von Ausbildungsgängen und die generelle Ausweitung des Studienangebots wirklich die richtige Antwort? Welche Bedeutung soll zukünftig die duale Ausbildung haben? Wie kann ein unproduktiver Wettbewerb zwischen Hochschulbildung und beruflicher Ausbildung vermieden werden? Wie stellt sich der zukünftige Bildungsbedarf aus Sicht der Unternehmen dar?
Publikation lesenMit dem Aufruf Europa zu re-industrialisieren reagierte die Europäische Kommission letztes Jahr auf Probleme, die durch die Wirtschaftskrise offensichtlich wurden. In vielen Regionen in Europa fehlt die industrielle Basis. Die Re-Industrialisierung Europas ist ein entscheidender Baustein für das zukünftige Wachstum in Europa. Um im Zuge der Globalisierung in Zukunft noch eine bedeutende Rolle in der Welt zu spielen, muss die industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas erhöht, die Innovationskraft gestärkt und die Öffnung der Volkswirtschaften nach innen wie nach außen entschlossen vorangetrieben werden. Dafür sind vor allem drei Dinge wichtig: Innovationen, Investitionen und Internationalisierung.
Publikation lesenDas Schlagwort "Industrie 4.0" steht derzeit stellvertretend für die umfassende Digitalisierung unserer Wirtschaft und wird als zentraler Innovationsfaktor für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands angesehen. Dieser Blick greift jedoch zu kurz, so Dagmar Bornemann. Zum einen werden lediglich die nächsten Schritte bereits bestehender Automatisierungsprozesse beschrieben. Zum anderen liegen die eigentlichen Herausforderungen in der gesellschaftlichen Einbettung der Digitalisierung und den Diskussionen um den Nutzen von Big Data für unser Gemeinwesen.
Publikation lesenDer demografische Wandel erfordert innovative Ansätze in der Gesundheitsversorgung. Anders als neue technische oder pharmazeutische Produkte finden beispielsweise Innovationen von Versorgungsprozessen nur schwer Zugang in die Regelversorgung. Selektivverträge haben als Ansatz zur Förderung von Innovationen und zur Verbesserung der Versorgung aller Versicherten nicht zu den erhofften Erfolgen geführt. Ziel ist der Zugang zu innovativen Versorgungsangeboten für alle Versicherten. Um dies zu erreichen sind neue Ideen gefragt.
Publikation lesenIm Jahr 2013 hat über die Hälfte eines Jahrgangs ein Studium begonnen, während der Anteil junger Menschen, die eine Berufsausbildung beginnen, zurück geht. Die Hochschulen sind gefordert, was Praxisbezug angeht. Für die Wirtschaft sind duale Studiengänge besonders attraktiv. Hochschul- und Wirtschaftsvertreter_innen diskutieren erfolgreiche Studienmodelle und widersprechen der angeblichen "Überakademisierung".
Publikation lesenAuf Grund des medizinischen-technischen Fortschritts können heute viele Krankheitsverläufe immer besser behandelt werden. Dies ist mit einem Anstieg der Pflegeleistungen verbunden und stellt angesichts des demografischen Wandels die Pflege in Deutschland vor große Herausforderungen. Altersgerechte Assistenzsysteme ermöglichen ein längeres selbständiges Verbleiben im gewohnten Umfeld und unterstützen die Arbeit des pflegerischen und medizinischen Fachpersonals. Ambient Assisted Living (AAL) Produkte und Systeme "Made in Germany" haben das Potenzial sich zu einem Exportschlager in wichtigen Zukunftsmärkten zu entwickeln.
Publikation lesenInformation, Transparenz, Mitbestimmung - das Verlangen nach Partizipation ist größer denn je. Parteien, Behörden und Unternehmen müssen zügig lernen, mit dieser Herausforderung umzugehen. Mit der Frage, wie Akzeptanz zunehmend zum Erfolgsfaktor für die Realisierung von Projekten in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft wird, damit beschäftigen sich Uwe Hitschfeld und Harald Lachmann
Publikation lesenWährend die Gemeinschaftsanleihen in Deutschland mehrheitlich als direkter Zugriff Europas auf deutsches Geld gewertet werden, weisen andere Stimmen auf die notwendige europäische Einheit zur Bewältigung der staatlichen Refinanzierungs- und Staatsschuldenkrise hin. Zur Versachlichung der emotional geführten Debatte möchten die Autoren mit dem Papier "Eurobonds - Aufregerthema oder Lösungsansatz?" einen Beitrag leisten.
Publikation lesenDie europäische Schuldenkrise bleibt für die Regierungen der EU-Länder, die EU-Kommission und das Europaparlament eines der wichtigsten Aufgabenfelder. Möglich wird eine nachhaltige Lösung aber nur sein, wenn es gelingt eine Vision für Europa zu entwickeln, die von den Bürgern Europas mitgetragen wird. Hier muss die Politik klare Signale setzen.
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