Der Managerkreis gibt Impulse in die politische Debatte, vertritt klare Standpunkte und teilt Wissen aus der wirtschaftspolitischen Praxis.
Wie lässt sich Geldwäsche effizient bekämpfen? Terrorismus und organisierte Kriminalität nutzen Geldwäsche, um aus Straftaten 'sauberes' Geld zu machen. Bisher ist das Verhältnis zwischen Verdachtsanzeigen und tatsächlichen Verurteilungen unbefriedigend. Das Impulspapier der AG Finanzen des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung diskutiert die Gründe - auch vor dem Hintergrund des Wirecard-Skandals - für die bislang bescheidenen Erfolge und leitet daraus Empfehlungen ab. Ziel ist die Weitergabe begründeter Verdachtsfälle statt massenhafter Meldung von Indizien. Auch FinTechs sollten adäquat einbezogen werden.
Publikation lesenDas Policy Paper aus der Reihe "Created by Germany - Wirtschaftspolitische Impulse für Deutschland 2035" bietet einen Fahrplan für die Zukunftsfähigkeit der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Prof. Dr. Joachim Ragnitz plädiert für mehr öffentliche Infrastrukturinvestitionen und Ausgaben für Forschung und Entwicklung, bessere Förderung technologieorientierter Unternehmensgründungen, Digitalisierung der Bildung und Ausbau der beruflichen Weiterbildung.
Publikation lesenFrauen sind in Vorständen und Aufsichtsräten weiterhin stark unterrepräsentiert. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass nur verbindliche Regelungen deutliche Verbesserungen erwarten lassen. Eine aktuelle Gesetzesvorlage legt eine Mindestbesetzung von Frauen in Vorständen börsennotierter und mitbestimmter Unternehmen fest: Bei mehr als vier Mitgliedern im Vorstand muss im Gremium mindestens eine Frau vertreten sein. Diese Quote wird helfen, das gesamte Potenzial unserer Führungskräfte zum Erfolg der Unternehmen zu nutzen. Diverse Teams steigern den Unternehmenserfolg. Fortschritt wird es hier nur mit klaren Vorgaben geben.
Publikation lesenDer Managerkreis fordert eine Abwrackprämie für Fahrzeuge bis einschließlich Euro 5. Diese soll nicht an einen Neukauf gebunden sein und keine Kaufanreize für Verbrenner setzen. So wirkt sie sich positiv auf Produktion und Beschäftigung aus und ermöglicht Kund_innen, sich für ihre eigene Mobilitätsform zu entscheiden. Weitere Vorschläge finden Sie im Positionspapier.
Publikation lesenIm aktuellen Positionspapier fordert der Vorstand des Managerkreises Mitteldeutschland der Friedrich-Ebert-Stiftung, die Zeit nach der Corona-Krise für zukunftsgerichtete, konjunkturelle Anreize zu nutzen. Aus mitteldeutscher Perspektive gehören dazu sechs Aspekte: CO2-Emissionen reduzieren, Verwaltung modernisieren, gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern, Kohleausstieg vorantreiben, regionale Wirtschaftskreisläufe stärken und über die Gesundheitswirtschaft diskutieren. Mitteldeutschland kann dabei als Modellregion fungieren, da es bereits in Gegenwart und Vergangenheit ein hohes Maß an Anpassungs- und Innovationsfähigkeit bewiesen hat.
Publikation lesenDie CO2-Emissionen des Verkehrs müssen signifikant reduziert werden. Zugleich sollte der Zugang zu Mobilität als wesentliches Element für soziale Teilhabe, individuelle Freiheit und wirtschaftliches Handeln erhalten werden. Um beide Ziele zu erreichen, sollte eine CO2-Bepreisung so ausgestaltet sein, das sie ökonomische Anreize zu einer technologieoffenen CO2-Reduktion eröffnet. Daher empfehlen die Autoren, die Berechnung der Energiesteuer auf CO2-Basis umzustellen und den jeweils aktuellen Zertifikatepreis im europäischen Emissionshandel (ETS) auf die Steuer aufzuschlagen.
Publikation lesenDer Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) soll künftig zu einem Europäischen Währungsfonds (EWF) weiterentwickelt und damit in EU-Gemeinschaftsrecht überführt werden. Durch mehr Kompetenzen und neue Finanzinstrumente kann der ESM/EWF zur finanzpolitischen Stabilität der Euro-Zone beitragen. Gleichzeitig gilt: Voraussetzung für Solidarität ist das Streben nach Solidität. Daher müssen die von der EU-Kommission angestrebten Maßnahmen wie die Letztsicherung für den Bankenabwicklungsfonds (Single Resolution Fund, SRF) sowie die Gewährung einer vorsorglichen Kreditlinie für Mitgliedstaaten an klare Regeln gebunden sein: Altlasten in Bankbilanzen müssen auf ein verträgliches Maß reduziert und Gläubiger überschuldeter Staaten in Zukunft an Restrukturierungen beteiligt werden.
Publikation lesenDer Schlachtruf - Hartz IV muss weg - wird zur Nebelkerze, wenn man keine konkrete Alternative benennt. Wer Menschen wirksam helfen will, muss die soziale Grundsicherung an die Herausforderungen der Zukunft anpassen. Die Autoren fordern daher eine Neuorientierung der Grundsicherung 'Hartz IV'. Die konkreten Reformvorschläge sollen die gesellschaftliche Akzeptanz der Grundsicherung festigen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Angesichts der schnell voranschreitenden Digitalisierung von Arbeit, Wirtschaft und Gesellschaft ist dies eine dringend notwendige Aufgabe.
Publikation lesenMobilität in der Stadt und auf dem Land beeinflusst stark das tägliche Leben der Menschen. Ohne Mobilität ist eine Teilhabe an der Gesellschaft nicht möglich. Treiber für die Mobilität können persönliche und berufliche Motive sein, die allerdings individuell, zeitlich und regional divergieren. Es braucht Lösungen und Angebote, die für die heutige Lebensgestaltung mit ihren neuen technischen und technologischen Möglichkeiten bestimmt sind. Im Mittelpunkt einer zukunftsfähigen Verkehrspolitik müssen die Menschen mit ihren unterschiedlichen Ansprüchen an eine moderne und bezahlbare Mobilität stehen.
Publikation lesenDie etablierten Finanzdienstleister befinden sich in einer kritischen Übergangsphase. Doch der digitale Aufholprozess ist möglich, denn die Unternehmen können nach wie vor auf eine große Kundenbasis, Kundenvertrauen und das Know-how ihrer Mitarbeiter bauen.
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