Der Managerkreis gibt Impulse in die politische Debatte, vertritt klare Standpunkte und teilt Wissen aus der wirtschaftspolitischen Praxis.
Im aktuellen Positionspapier fordert der Vorstand des Managerkreises Mitteldeutschland der Friedrich-Ebert-Stiftung, die Zeit nach der Corona-Krise für zukunftsgerichtete, konjunkturelle Anreize zu nutzen. Aus mitteldeutscher Perspektive gehören dazu sechs Aspekte: CO2-Emissionen reduzieren, Verwaltung modernisieren, gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern, Kohleausstieg vorantreiben, regionale Wirtschaftskreisläufe stärken und über die Gesundheitswirtschaft diskutieren. Mitteldeutschland kann dabei als Modellregion fungieren, da es bereits in Gegenwart und Vergangenheit ein hohes Maß an Anpassungs- und Innovationsfähigkeit bewiesen hat.
Publikation lesenDie CO2-Emissionen des Verkehrs müssen signifikant reduziert werden. Zugleich sollte der Zugang zu Mobilität als wesentliches Element für soziale Teilhabe, individuelle Freiheit und wirtschaftliches Handeln erhalten werden. Um beide Ziele zu erreichen, sollte eine CO2-Bepreisung so ausgestaltet sein, das sie ökonomische Anreize zu einer technologieoffenen CO2-Reduktion eröffnet. Daher empfehlen die Autoren, die Berechnung der Energiesteuer auf CO2-Basis umzustellen und den jeweils aktuellen Zertifikatepreis im europäischen Emissionshandel (ETS) auf die Steuer aufzuschlagen.
Publikation lesenDer Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) soll künftig zu einem Europäischen Währungsfonds (EWF) weiterentwickelt und damit in EU-Gemeinschaftsrecht überführt werden. Durch mehr Kompetenzen und neue Finanzinstrumente kann der ESM/EWF zur finanzpolitischen Stabilität der Euro-Zone beitragen. Gleichzeitig gilt: Voraussetzung für Solidarität ist das Streben nach Solidität. Daher müssen die von der EU-Kommission angestrebten Maßnahmen wie die Letztsicherung für den Bankenabwicklungsfonds (Single Resolution Fund, SRF) sowie die Gewährung einer vorsorglichen Kreditlinie für Mitgliedstaaten an klare Regeln gebunden sein: Altlasten in Bankbilanzen müssen auf ein verträgliches Maß reduziert und Gläubiger überschuldeter Staaten in Zukunft an Restrukturierungen beteiligt werden.
Publikation lesenDer Schlachtruf - Hartz IV muss weg - wird zur Nebelkerze, wenn man keine konkrete Alternative benennt. Wer Menschen wirksam helfen will, muss die soziale Grundsicherung an die Herausforderungen der Zukunft anpassen. Die Autoren fordern daher eine Neuorientierung der Grundsicherung 'Hartz IV'. Die konkreten Reformvorschläge sollen die gesellschaftliche Akzeptanz der Grundsicherung festigen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Angesichts der schnell voranschreitenden Digitalisierung von Arbeit, Wirtschaft und Gesellschaft ist dies eine dringend notwendige Aufgabe.
Publikation lesenMobilität in der Stadt und auf dem Land beeinflusst stark das tägliche Leben der Menschen. Ohne Mobilität ist eine Teilhabe an der Gesellschaft nicht möglich. Treiber für die Mobilität können persönliche und berufliche Motive sein, die allerdings individuell, zeitlich und regional divergieren. Es braucht Lösungen und Angebote, die für die heutige Lebensgestaltung mit ihren neuen technischen und technologischen Möglichkeiten bestimmt sind. Im Mittelpunkt einer zukunftsfähigen Verkehrspolitik müssen die Menschen mit ihren unterschiedlichen Ansprüchen an eine moderne und bezahlbare Mobilität stehen.
Publikation lesenDie etablierten Finanzdienstleister befinden sich in einer kritischen Übergangsphase. Doch der digitale Aufholprozess ist möglich, denn die Unternehmen können nach wie vor auf eine große Kundenbasis, Kundenvertrauen und das Know-how ihrer Mitarbeiter bauen.
Publikation lesenDer Vorstand des Managerkreises und seine geladenen Gäste haben sich im November 2018 zu einem Zukunftsworkshop in der Friedrich-Ebert-Stiftung getroffen, um Antworten auf die Frage zu finden, wie sich Wirtschaft und Gesellschaft in den nächsten sechzehn Jahren entwickeln könnten. Dabei sind vier Zukunftsszenarien entstanden, die darstellen, wie sich Deutschland bis 2035 verändert haben könnte. Diese Szenarien sollen Grundlage sein, um daraus Handlungsempfehlungen für die Zukunft zu erarbeiten. Diese sollen thematische Anregungen für die Arbeit des Managerkreises in den nächsten Jahren sein.
Publikation lesenIn einer Reihe von Workshops haben die Mitglieder des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen für das Zukunftsszenario Created by Germany entwickelt. Auf einer Konferenz in Berlin am 04. Dezember 2019 wurden diese der Öffentlichkeit vorgestellt und mit Expert_innen diskutiert. Diese Empfehlungen sollen als inhaltliche Grundlage für die zukünftige Arbeit des Managerkreises dienen und in den Regionalgruppen sowie den thematischen Arbeitsgruppen weiterentwickelt werden.
Publikation lesenDie sogenannten FinTechs sind entscheidender Treiber bei der Digitalisierung des Finanzsystems. Welche Auswirkungen sie auf die etablierten Marktakteure haben und welcher Regulierungsbedarf besteht, damit befasst sich der vorliegende Beitrag.
Publikation lesenDas vorliegende Positionspapier ist ein Impuls zur spezifischen Diskussion um Mobilitätsdienstleistungen im Spannungsfeld zwischen Markt und Staat. Damit findet ein Thema Beachtung, das nach Auffassung des Managerkreises bislang nicht in ausreichendem Maße im Fokus verkehrspolitischer Debatten stand.
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